Altenburg-Nobitz. Frau Dr. Gudrun Lukin hat sich gestern gemeinsam mit Michaele Sojka und Dr. Birgit Klaubert (alle drei MdL, LINKE) die neuen Entwicklungen des Airports Leipzig-Altenburg direkt vom Geschäftsführer Jürgen Grahmann erklären lassen. Die neue Verkehrspolitische Sprecherin der LINKEN wollte sich direkt vor Ort ein Bild über die derzeitig strittigen Zuschüsse an beide Flugplätze Erfurt und Altenburg machen.
Das versetzt sie in die Lage, später im Verkehrsausschuss des Land- tages zum Thema entsprechend gut vorbereitet zu sein.
Weiterhin geht es auch um den Landeshaushalt 2010, der in Kürze in den Landtag eingebracht wird und in dem ebenfalls die Zuschüsse an die beiden Gesellschaften dargestellt werden.
Fakt ist auch für sie, dass Zuschüsse von den Gesellschaftern an Flugplatzgesellschaften kritisch zu hinterfragen, jedoch nicht nur betriebswirtschaftlich zu betrachten sind. Deshalb wird sie die wirtschaftlichen, aber auch die touristischen Effekte, insbesondere in Bezug auf die Entstehung von Arbeitsplätzen in der Region näher beleuchten.
Michaele Sojka ist natürlich erfreut über das erneute Wachsen der Passagierzahlen, denn damit stehen Arbeitsplatzeffekte in unmittelbarem Zusammenhang.
Aus heutiger OVZ:
Altenburg. Der Leipzig-Altenburg Airport vermeldet erneut ein Passagierwachstum: 140 765 Passagiere wurden 2009 abgefertigt, informierte gestern die Flugplatzgesellschaft.
Gegenüber dem Vorjahr sei dies eine Steigerung um 1,9 Prozent. Wesentlich deutlicher fällt das Plus im Ryanair-Linienverkehr aus – 5,3 Prozent mehr Fluggäste als 2008 wurden auf den Linien nach London, Barcelona und Edinburgh gezählt.
Trotz Wirtschaftskrise sei es gelungen, die Passagierzahl leicht zu steigern, so Geschäftsführer Jürgen Grahmann, der zugleich darauf verweist, dass die Zahlen auf den deutschen Verkehrsflughäfen um 4,8 Prozent gesunken sind.
Er sieht sich deshalb bestätigt, „im richtigen Markt unterwegs zu sein“, denn der Low-Cost-Verkehr habe sich als stabiles Marktsegment etabliert und der Airport sei in der mitteldeutschen Flughafenlandschaft zu einem festen Bestandteil geworden.
Büro Michaele Sojka