Nobitz. Am vergangenen Wochen- ende fand die diesjährige Ostthüringer Pokalendrunde der Herren statt. In drei Spielklassen sollte im Vergleich Jeder gegen Jeden der Pokalsieger gesucht werden, der dann am 10.4. in Jena im Thüringer Finale die Farben des Bezirksverbandes vertritt.
In der A-Klasse gingen ent- täuschender Weise nur drei Teams an den Start. Zu den Gastgebern aus Nobitz gesellten sich noch der Tabellenführer der Verbandsliga, der Post SV Zeulenroda II sowie der Landesligist vom SV Schott Jena II. Diese beiden Mannschaften machten gleich im ersten Duell den Sieg unter sich aus. Nach sieben knappen Spielen hatten am Ende die Zeiss-Städter mit 4:3 das bessere Ende für sich. Nobitz konnte diesem Niveau nicht Stand halten und verlor deutlich mit 1:4 gegen Jena und 0:4 gegen Zeulenroda.
Auf Bezirksebene gelang dem Vorjahressieger von Aufbau Altenburg die Titelverteidigung. Nach drei Siegen setzte sich der Favorit knapp gegen den Stadtrivalen von Lok/Motor durch. Diese konnten sich dank der Ausnahmespieler Sommer und Pohle gegen die höherklassigen Teams von Jena III und Rüdersdorf mit 2:1 Spielen behaupten. Dem jungen Jenaer Trio gelang gegen die leicht krankheitsbedingt angeschlagenen Rüdersdorfer im direkten Vergleich der Sieg, um mit 1:2 Spielen den dritten Rang in der B-Klasse zu erreichen.
In der C-Klasse gingen fünf Teams an den Start, wobei der USV Jena mit den ehemaligen Verbandsligaspielern Röth und Köhler als klarer Staffelsieger galt. Aber gleich im ersten Spiel entwickelte sich ein wahrer Krimi. Der SV Großkochberg lieferte auch Dank des Rückkehrers Schröder, der ebenfalls schon in der zweithöchsten Liga Thüringens aktiv war, ein Duell auf Augenhöhe. Erst im letzten Einzel fiel die Entscheidung zu Gunsten der Jenaer. Da alle anderen Gegner den beiden Mannschaften nicht gefährlich werden konnten, reichte es so für den Sieg des USV vor Großkochberg. Den dritten Rang belegte die Reserve vom TSV Pößneck, die Nobitz III und Liebschwitz II mit Siegen hinter sich ließ. Im direkten Vergleich setzten sich die Hausherren gegen die Liebschwitzer durch und beendeten das Turnier auf Rang Vier.
A – Klasse
1. SV Schott Jena II
2. Post SV Zeulenroda II
3. TSV 1876 Nobitz I
B – Klasse
1. Aufbau Altenburg I
2. Lok/Motor Altenburg II
3. SV Schott Jena III
4. TSV 1880 Rüdersdorf I
C – Klasse
1. USV Jena I
2. SV 1956 Großkochberg I
3. TSV 1858 Pößneck II
4. TSV 1876 Nobitz III
5. SV Liebschwitz II
Jens Teichmann