"Lauter strahlende Gesichter", so könnte man das diesjährige Jahresfest der Evangelischen Lukas-Stiftung Altenburg am besten zusammenfassen. Nach zwei spannenden Vorträgen von Dr. med. Eunike Velleuer-Carlberg und Dr. med. Karsten Pascher zum Thema gesunde Ernährung und Fasten beim Symposium am Vormittag, lachten zum Familienfest auf der großen Wiese hinter der Klinik in der Zeitzer Straße am Nachmittag nicht nur die großen und kleinen Besucherinnen und Besucher, sondern auch die Sonne aus vollem Herzen – ideales Wetter also fürs Kinderreiten oder um sich in Hüpfburg-Rutsche und Menschenkicker voll zu verausgaben. Dazu viele kreative Angebote, unter anderem von Farbküche und Lindenau-Museum, sowie diverse Stände – vom Büchertisch bis hin zum Eine-Welt-Laden. Zwischen den Ständen von Horizonte, Lukas-Stiftung und Altenburger Ukrainehilfe in diesem Jahr wieder mit einem eigenen Info-Stand dabei: Das Sheptytsky-Hospital, die ukrainische Partnerklinik der Lukas-Stiftung in Lviv.
Ihr neuer Leiter, Dr. Ihor Boyko, und die langjährige Chefärztin des Sheptytsky-Hospitals, Dr. Liubov Gasjuk, nutzten den Besuch beim Jahresfest natürlich auch zu Gesprächen mit der Klinikleitung der Lukas-Stiftung, um den Rahmen der weiteren Zusammenarbeit abzustecken. So ist geplant, neben der kriegsbedingt nach wie vor wichtigen Unterstützung mit Medikamenten und Klinik-Bedarf nun, beispielsweise im therapeutischen Bereich, wieder an den inhaltlichen Austausch in Jahren vor Kriegsausbruch anzuknüpfen. „Wir können unseren ukrainischen Freunden sehr gut beim Aufbau neuer Therapieangebote helfen. Wir können aber auch von ihnen lernen. Die vor knapp zehn Jahren ins Leben gerufene Klinikpartnerschaft ist eine für beide Seiten sehr starke Errungenschaft, die wir gerne gemeinsam weiter ausbauen möchten“, so Chefarzt Dr. med. Christian Schäfer.
Weitere Höhepunkte am Samstag waren die Ausstellungseröffnung mit der deutsch-israelischen Künstlerin Sally Ido, deren ausdrucksstarke Werke in den kommenden Monaten in den Fluren der Klinik hängen, besichtigt und auch gekauft werden können; sowie das Programm von Sebastian Rochlitzer und seinem blauen Freund Ulfie im bis auf den letzten Platz besetzten Amphitheater. Beiden gelang es spielend, nicht nur die Herzen ihrer kleinen Zuschauerinnen und Zuschauer zu erobern, sondern auch die der Eltern und Großeltern. „Das war einfach mega“, brachte es eine junggebliebene Oma nach dem Schlussapplaus treffend auf den Punkt.
Und weil es rundum so toll war, zog sich der für 16.30 Uhr geplante Ausklang an dem ein oder anderen Angebot dann doch noch etwas länger hin.
Abschließender Höhepunkt des Jahresfestes 2026 war dann der Kantatengottesdienst in der Brüderkirche, in dessen Rahmen Superintendentin Annette von Biela und Symposiums-Referent Dr. med. Karsten Pascher noch einmal sein Vortragsthema vom Vortrag aufgriffen und die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher – eingerahmt von der Bachkantate „Es wartet alles auf Dich“ – zum Fasten aufriefen. Auch hier: Lauter strahlende Gesichter …
Foto: grieger agentur für nachhaltige unternehmenskommunikation
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