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Grippeimpfung schützt vor schweren Krankheitsverläufen |

(Foto: DoroT Schenk auf Pixabay)

Grippeimpfung schützt vor schweren Krankheitsverläufen

Gesundheit Pressemitteilungen
28.09.2026, 18:34 Uhr
Von: Jana Fuchs, Öffentlichkeitsarbeit Landratsamt Altenburger Land
Der genaue Beginn der Grippewelle ist nicht vorhersehbar. Das Gesundheitsamt empfiehlt besonders gefährdeten Personen, sich möglichst im Oktober oder November gegen Influenza impfen zu lassen.

Oktober und November gelten als bester Zeitraum für den „kleinen Pieks“

Altenburg. Mit dem Herbst beginnt wieder die Zeit der vermehrten Atemwegsinfektionen. Besonders die saisonale Influenza kann für bestimmte Personengruppen gefährlich werden. Eine Grippeimpfung kann vor schweren Krankheitsverläufen und möglichen Komplikationen schützen. Das Gesundheitsamt des Landkreises Altenburger Land informiert, für wen die Impfung besonders wichtig ist und worauf in der Grippesaison geachtet werden sollte.

Wer sollte sich gegen Grippe impfen lassen?

Die saisonale Grippeimpfung ist vor allem für Menschen wichtig, bei denen eine Influenza mit einem erhöhten Risiko für Komplikationen verbunden ist. Dazu gehören insbesondere:

  • Menschen ab 60 Jahren,
  • Personen mit chronischen Erkrankungen der Atemwege,
  • Menschen mit Herz- oder Kreislauferkrankungen,
  • Personen mit Leber- oder Nierenerkrankungen,
  • Menschen mit Diabetes oder anderen Stoffwechselerkrankungen,
  • Personen mit neurologischen Erkrankungen,
  • Menschen mit Immundefekten oder einer HIV-Infektion,
  • Schwangere.

Wann ist der beste Zeitpunkt für die Impfung?

Der genaue Beginn der Grippewelle lässt sich nicht zuverlässig vorhersagen. Grundsätzlich sollte die Impfung möglichst vor Beginn der Grippewelle erfolgen. Als besonders geeigneter Zeitraum gelten daher die Monate Oktober und November.

Die Grippeimpfung schützt gezielt vor einer Infektion mit Influenzaviren. Einen Schutz vor Erkältungen oder anderen Atemwegserregern bietet sie nicht.

Grippe oder Erkältung?

Eine Influenza beginnt meist plötzlich und mit einem ausgeprägten Krankheitsgefühl. Typisch sind Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie trockener Husten. Betroffene fühlen sich oft innerhalb kurzer Zeit sehr krank.

Eine Erkältung entwickelt sich dagegen in der Regel schrittweise und verläuft meist deutlich milder.

Was kann man selbst tun?

Neben der Impfung können allgemeine Hygienemaßnahmen dazu beitragen, Infektionen und deren Weitergabe zu vermeiden. Dazu gehören regelmäßiges Händewaschen sowie Rücksichtnahme auf andere Menschen, wenn man selbst krank ist. Je nach Situation kann es außerdem sinnvoll sein, enge Kontakte zu Personen mit Erkältungssymptomen zu vermeiden.

Gerade in der Heizperiode trocknen die Schleimhäute häufig aus. Dadurch kann das Eindringen von Krankheitserregern begünstigt werden. Regelmäßiges Stoßlüften und Bewegung an der frischen Luft helfen dabei, die Schleimhäute zu unterstützen. Auch eine ausreichende Trinkmenge, pflegende Nasensprays oder Inhalationen mit Kochsalzlösung können einer Austrocknung entgegenwirken.

Wer krank ist, sollte sich schonen und den eigenen Gesundheitszustand aufmerksam beobachten. Personen mit Vorerkrankungen oder Menschen, die Medikamente einnehmen, die das Immunsystem beeinflussen, sollten ärztlichen Rat einholen.

Bei schweren oder ungewöhnlichen Beschwerden, Atemnot, anhaltend hohem Fieber oder einer deutlichen Verschlechterung des Gesundheitszustands sollte ebenfalls ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.

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