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Grusellesung und Geistertag auf Burg Posterstein | Burg Posterstein im Herbst

Burg Posterstein im Herbst (Foto: Museum Burg Posterstein)

Grusellesung und Geistertag auf Burg Posterstein

Kunst, Kultur & Freizeit Familie, Kinder & Jugend
18.10.2023, 14:38 Uhr
Von: Museum Burg Posterstein
Mit Grusellesung und Geistertag startet das Museum Burg Posterstein in die dunkle Jahreszeit.

Die Grusellesung, am 30. Oktober, 20 Uhr, mit Ronny Ristok, richtet sich an Erwachsene. Der Geistertag ist ein geisterhafter Rätsel-Spaß nur für Kinder.

30. Oktober, 20 Uhr

Grusel-Lesung im Gerichtsraum der Burg Posterstein

Von Poes Raben über Bram Stooker bis Goethe erwartet die Zuhörer im historischen Gerichtsraum der Burg Posterstein, eine Lesung mit einem gewissen Nervenkitzel. Neben Geschichten und Lyrik mit Gänsehaut-Faktor haben die Zuhörer auch die einmalige Möglichkeit, den Burgturm bei Nacht zu besteigen. Man sollte sich also warm anziehen, nicht nur wegen den eisigen Temperaturen in der Burg und auf deren Turm.

Ronny Ristok studierte Medienkunst, arbeitet seit sechs Jahren hauptsächlich als Theaterfotograf am Theater Altenburg Gera und wohnt in Posterstein. Er ist ein Freund des Grusel-Genres und lädt zum Mitgruseln ein bei knarrendem Gebälk und Wind, der durch die Burggemächer heult.

Eine exklusive Lesung für Erwachsene.

Eintritt: 15 Euro, Getränk inklusive

Die Plätze sind begrenzt – eine Voranmeldung ist unbedingt erforderlich. Karten gibt es nur so lange der Vorrat reicht.

 

31. Oktober 2023, 11 bis 16.30 Uhr

Geistertag für Kinder

Am Geistertag auf Burg Posterstein spuken Gestalten aus alten Postersteiner Sagen durch die “Kinderburg”. In einer Rätseljagd geht es vorbei an echten Grabsteinen und historischen Schätzen. In den Postersteiner Sagen tauchen Weiße Frauen, unheimliche Mönche, schnitzende Müllersburschen, fleißige Mägde und sogar der Teufel selbst auf. Entdecke sie und ihre spannenden und manchmal gruseligen Geschichten an verschiedenen Stationen in der Burg.

Ein Tag für Familien – mit den Rittern und Burgdamen der „Gefolgschaft zu Posterstein“.

Ein individueller Rundgang zu Sagen aus Posterstein und Umgebung.

Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist der normale Museumseintritt.

 

Achtung: Ab 1. November Winteröffnungszeiten auf Burg Posterstein

In der dunklen Jahreszeit schließt das Museum Burg Posterstein eine Stunde früher. Von 1. November bis 28. Februar ist Burg Posterstein von Dienstag bis Freitag von 10 bis 16 Uhr und Samstag, Sonntag, Feiertag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Montags ist geschlossen.

 

Ausblick:

Nur noch bis 12. November 2023

Ausstellung: Hans Fallada – Familienbilder

Zum 130. Geburtstag des Schriftstellers zeigen wir die Ausstellung „Hans Fallada – Familienbilder. Wie aber bestehe ich vor Dir, sehr liebe Verwandtschaft –?!“ der Hans-Fallada-Gesellschaft.

Der Geburtstag des berühmten Schriftstellers Hans Fallada jährt sich 2023 zum 130. Mal. In seiner frühsten Jugend, noch vor Beginn seiner Autorenkarriere, verbrachte der junge Rudolf Ditzen längere Zeit in der Nervenheilanstalt in Tannenfeld. Dazwischen absolvierte er auf dem Rittergut Posterstein eine landwirtschaftliche Ausbildung.

Zur Kabinett-Ausstellung “Hans Fallada – Familienbilder” gibt das Museum Burg Posterstein das Buch “Hans Fallada in Tannenfeld und Posterstein” heraus. Es stellt ausschließlich Rudolf Ditzens Zeit in der Tannenfelder Klinik und seine Ausbildungsjahre auf dem Rittergut Posterstein in den Mittelpunkt. An Hand von Briefen und Dokumenten wird diese Zeit lebendig.

 

12. November 2023, 15 Uhr, Café „Zur eisernen Bank“

Die Tannenfelder Heilanstalt: LeseZEIT zum Ende der Hans Fallada-Ausstellung

Zum Abschluss der Ausstellung „Hans Fallada: Familienbilder“ gibt es eine weitere Live-Ausgabe des Museumspodcasts “LeseZEIT auf Burg Posterstein” – diesmal zu den Bauplänen der Heilanstalt in Tannenfeld. Die Historikerin Franziska Huberty liest aus historischen Dokumenten des Landesarchivs Thüringen, Staatsarchiv Altenburg. Darin geht es um das Konzept und die Architektur der Nervenheilanstalt in Tannenfeld, in der auch der junge Rudolf Ditzen, der spätere Schriftsteller Hans Fallada, in Behandlung war.

14 Uhr: Führung durch die Ausstellung „Hans Fallada: Familienbilder“

Die Akte mit Tecklenburgs Anträgen zur Errichtung einer modernen Nervenheilanstalt ist in der Ausstellung “Hans Fallada – Familienbilder” auf Burg Posterstein erstmals ausgestellt.

Im Staatsarchiv Altenburg existiert eine Akte zu den Plänen des Arztes Dr. Arthur Tecklenburg, der um 1900 Schloss Tannenfeld zu einer Privat-, Heil- und Pflegeanstalt für Nerven-, Gemüts- und Geisteskranke umbaute. Gegenüber der Regierung des Herzogtums Sachsen-Altenburg beschrieb Tecklenburg ausführlich seine Pläne und den Bedarf für eine moderne Anstalt zur Heilung von Geisteskranken in Mitteldeutschland.

Zunächst war an die Aufnahme von 15 Patienten gedacht. Tecklenburg kategorisierte in seiner Konzeption der Anstalt die Patienten in vier Gruppen und machte deutlich, in welcher Weise der zuständige Bezirksarzt eingebunden werden sollte. Der Arzt beschrieb eine offene psychiatrische Behandlung, die auf Freiwilligkeit, Beschäftigung und Bewegung setzte.

Franziska Huberty, Historikerin im Museum Burg Posterstein, gibt an diesem Nachmittag Einblicke in die Geschichte der Heilanstalt und liest aus Originaltexten der Akte.

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