Mit „Und so komm’n wir aus der Freude gar nicht raus“ präsentiert das Theater Altenburg Gera am Samstag, den 7. Februar um 19:30 im Heizhaus Altenburg einen warmherzigen und humorvollen Abend, der das literarische Kabarett in den Mittelpunkt stellt. In einer kleinen, beinahe aus der Zeit gefallenen Kneipe lassen ein Kellner und ein Barpianist Geschichten und Chansons vergangener Jahrzehnte aufleben. Während sie auf Gäste warten, die nie erscheinen, philosophieren sie mit Witz und Leichtigkeit über das Leben – stets begleitet von der Botschaft: Nimm das Leben nicht so ernst!
Schauspieldirektor Manuel Kressin steht, neben Schauspielkapellmeister Olav Kröger, selbst auf der Bühne und präsentiert Texte und Lieder u. a. von Reutter, Hollaender, Tucholsky, Valentin und Kästner. Der Abend zeigt, wie Humor auch in herausfordernden Zeiten zur Lebenshaltung werden kann.
Infos und Karten in den Theaterkassen, telefonisch unter 0365 8279105 (Gera) bzw. 03447 585160 (Altenburg) sowie online unter www.theater-altenburg-gera.de
Mit einem außergewöhnlichen Ballett-Doppelabend widmet sich das Thüringer Staatsballett zwei Schlüsselwerken der Tanzgeschichte des 20. Jahrhunderts: „Jeu de Cartes“ und „Pulcinella“. Beide Ballette verbindet die Musik von Igor Strawinsky – und doch könnten sie in Ausdruck, Stil und Atmosphäre kaum unterschiedlicher sein. Premiere ist am Freitag, den 6. Februar um 19:30 Uhr im Großen Haus Gera.
In „Jeu de Cartes“ werden Spielkarten lebendig: Ein tänzerisches Kartenspiel voller Witz – in der selten gespielten Original-Choreografie von John Cranko. „Pulcinella“ entführt in eine farbenreiche Theaterwelt zwischen Commedia dell’arte und Geraer Tanzgeschichte: Vor 100 Jahren wurde das Werk hier von der Tänzerin und Choreografin Yvonne Georgi erstmals inszeniert – nun kehrt es in einer Neudeutung von Arshak Ghalumyan auf die Bühne zurück. Verbunden durch die Musik von Igor Strawinsky entsteht ein Abend voller Kontraste und großer Bilder.
Die Vorfreude auf die neueste Inszenierung des Puppentheaterstücks „Pinocchio“ ist groß – und das zeigt sich auch im Kartenverkauf: Die Premiere am 7. Februar ist bereits ausverkauft. Jedoch sind für die Vorstellung am Mittwoch, den 11. Februar um 19:30 Uhr Karten erhältlich. Regisseur Matthias Thieme hat eine zauberhafte Inszenierung geschaffen, die für Familien und Kinder ab sieben Jahren empfohlen wird.
Virtuos und gleichermaßen unterhaltend präsentiert sich das 333. Foyerkonzert des Theaters Altenburg Gera am Sonntag, den 8. Februar um 11:00 Uhr im Konzertsaal Gera.
Unter dem Titel „Lodronische Nachtmusik“ erklingt ein abwechslungsreiches Programm, das den musikalischen Bogen von Wolfgang Amadeus Mozart über Krzysztof Penderecki bis hin zu Ludwig van Beethoven spannt.
Es musizieren Judith Eisenhofer und Wei-Chung Chen (Violinen), Viola Wasser (Viola), Seo Young Lee (Violoncello), Franziska Rau (Kontrabass) sowie Luis Fernando Mayo Ospina und Nikolaus Voglhofer (Hörner).
Mit Gaetano Donizettis Belcanto-Meisterwerk „Lucia di Lammermoor“ präsentiert das Theater Altenburg Gera am Sonntag, den 8. Februar um 14:30 Uhr im Großen Haus Gera eine der berühmtesten Opern überhaupt auf der Bühne. Die tragische Geschichte einer jungen Frau, die um ihre Liebe betrogen und im Machtkampf zweier Familien in eine Zwangsheirat getrieben wird, gehört zum festen Repertoire der großen Opernhäuser von Mailand bis New York. Elena Maria Artisi erzählt die Geschichte aus Lucias Perspektive – als eine Erfahrung von Ohnmacht, Gewalt und dem Ringen um Selbstbestimmung in einer von männlicher Dominanz geprägten Welt.
Infos und Karten in den Theaterkassen, telefonisch unter 0365 8279105 (Gera) bzw. 03447 585160 (Altenburg) sowie online unter www.theater-altenburg-gera.de
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