Es erklingt das „Quartett für das Ende der Zeit“ des französischen Komponisten Olivier Messiaen. Komponiert wurde es „Zu Ehren des Engels der Apokalypse“, der sagt „Es wird keine Zeit mehr geben“.
Während die Musiker:innen spielen, sind Videosequenzen des Künstlers Christoph Brech zu sehen: Bilder von Kirchenfenstern, Bäumen sowie Sternen und Planeten, die aus ihrer Ordnung fallen und auf den Betrachter zufliegen.
Auch das Stück hat eine besondere Geschichte: Messiaen schrieb es 1941 als Kriegsgefangener in Görlitz und führte es mit drei Mitgefangenen vor über 400 Lagerinsassen auf. 85 Jahre nach dieser Uraufführung erklingt es nun im Theater Altenburg Gera.
Es musizieren Hendrik Schnöke (Klarinette), Judith Eisenhofer (Violine), Seo Young Lee (Violoncello) und Andrei Banciu (Klavier). Schauspielerin Antonia Marie Waßmund führt gemeinsam mit Hendrik Schnöke in das Werk ein und liest Texte zu den einzelnen Sätzen des Stückes.
Karten sind an den Theaterkassen, telefonisch unter 0365 8279105 (Gera) bzw. 03447 585160 (Altenburg) sowie online unter www.theater-altenburg-gera.de
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