Das Geheimnis rund um die „Blutroten Spitzen“ wird gelüftet. Zum Finale des interaktiven Altenburg-Krimis lädt das Theater Altenburg Gera am Freitag, 9. Oktober, um 18 und 20 Uhr, am Samstag, 10. Oktober, ebenfalls um 18 und 20 Uhr sowie am Sonntag, 11. Oktober, um 11 Uhr ins Heizhaus Altenburg ein.
Bereits in der vergangenen Spielzeit konnte das Publikum gemeinsam mit der eigenwilligen TV-Kommissarin Lila Liliencron auf Spurensuche gehen. Nach den Vorstellungen im Juni und Juli war der Fall jedoch noch nicht abgeschlossen. Stattdessen konnten die Zuschauerinnen und Zuschauer den Sommer über selbst ermitteln. Versteckte Hinweise im Altenburger Stadtraum führten zu neuen Spuren und ließen weitere Zusammenhänge erkennen.
Nun werden die gesammelten Hinweise zusammengetragen. Gemeinsam mit dem Ermittlerteam rund um Lila Liliencron sollen die offenen Fragen geklärt und das Geheimnis hinter den „Blutroten Spitzen“ gelöst werden. Welche Spuren führen zum Täter? Welche Hinweise waren entscheidend – und was erwies sich als falsche Fährte?
Mit Giuseppe Verdis „La Traviata“ präsentiert das Theater Altenburg Gera in dieser Spielzeit einen Klassiker der Opernliteratur. Die erstmals am Sonntag, 11. Oktober, um 18 Uhr im Theaterzelt Altenburg zu erlebende Oper gehört zu den meistgespielten Werken weltweit.
Im Mittelpunkt steht Violetta Valéry, die in einer Welt des Glanzes und Glamours von Männern umschwärmt wird, den Glauben an ehrliche Gefühle jedoch längst verloren hat. Erst die Begegnung mit Alfredo und dessen leidenschaftliche Liebe eröffnen ihr einen neuen Lebenssinn. Doch die Beziehung wird durch gesellschaftliche Zwänge zunehmend belastet.
Giuseppe Verdi schuf mit „La Traviata“ ein berührendes menschliches Drama über die Sehnsucht nach Liebe, die Vergänglichkeit des Lebens und die Unerbittlichkeit einer Gesellschaft, in der persönliche Wünsche und gesellschaftliche Erwartungen unvereinbar aufeinandertreffen.
Tickets und weitere Informationen gibt es an den Theaterkassen, telefonisch unter 0365 8279105 für Gera und 03447 585160 für Altenburg sowie online unter www.theater-altenburg-gera.de.
Yasmina Rezas Komödie „Der Gott des Gemetzels“ ist am Freitag, 9. Oktober, um 19.30 Uhr im Großen Haus Gera zu sehen.
Im Mittelpunkt stehen zwei Elternpaare, die sich treffen, um einen Streit zwischen ihren Söhnen zu klären. Was zunächst höflich und zivilisiert beginnt, gerät nach und nach außer Kontrolle. Gespräche kippen, Allianzen wechseln und die vier Figuren geraten immer tiefer in eine Abwärtsspirale.
Mit scharfzüngigen Dialogen zeigt Yasmina Reza, wie dünn der Lack der Zivilisation sein kann und wie schnell gesellschaftliche Umgangsformen ins Wanken geraten.
Zu einer tänzerischen Zeitreise durch die Moderne lädt das Thüringer Staatsballett am Samstag, 10. Oktober, um 19.30 Uhr ein. Auf dem Programm im Großen Haus Gera stehen „Pulcinella“ und „Jeu de Cartes“ – zwei Werke zur Musik von Igor Strawinsky.
Im ersten Teil ist der Strawinsky-Klassiker „Pulcinella“ in einer Neufassung von Choreograf Arshak Ghalumyan zu erleben. Er verknüpft das Werk mit einer Rahmenerzählung und führt das Publikum in die Zeit der jungen Choreografin Yvonne Georgi, die „Pulcinella“ bereits vor rund 100 Jahren in Gera inszenierte.
Im zweiten Teil kehrt mit „Jeu de Cartes“ eine tänzerische Pokerpartie auf die Bühne zurück. Die legendäre Choreografie von John Cranko gilt heute als Rarität. Die Tänzerinnen und Tänzer werden dabei zu Spielkarten in einem virtuosen Machtspiel.
Eine Einführung in beide Werke beginnt um 19 Uhr im Konzertsaal.
Das Puppentheater Gera zeigt am Samstag, 10. Oktober, um 19.30 Uhr die Uraufführung „Gehen. Kommen. BLEIBEN!“.
Das Stück verbindet Rechercheprojekt und Objekttheater und widmet sich den Lebenswegen von Menschen in und aus Ostthüringen. Im Mittelpunkt steht der Strukturwandel im Osten – aus der Perspektive jener Menschen, die hier leben, und jenseits klischeehafter Außenansichten.
Die Künstlerinnen Josephine Hock und Miku Sophie Kühmel haben zahlreiche Gespräche mit Bewohnerinnen und Bewohnern der Region geführt. Ihre persönlichen Geschichten über die Umbrüche seit dem Ende der DDR werden mithilfe besonderer Gegenstände auf die Bühne gebracht.
Ein Abba-Fan-Beutel, ein Akkordeon und eine Schreibmaschine, auf der einst ein folgenreiches Flugblatt entstand, werden zu zentralen Erzählern des Abends.
Das Heinrich Schütz Musikfest ist am Samstag, 10. Oktober, um 19.30 Uhr mit dem Konzert „REÜTZ – Experiment III“ in der Bühne am Park Gera zu Gast.
Dabei treffen Werke von Heinrich Schütz, Dietrich Buxtehude und weiteren Barockkomponisten auf elektronische Klänge und eine ungewöhnliche Stimme. Im Mittelpunkt steht die Klang- und Performance-Künstlerin Thea Soti. Gemeinsam mit dem auf Barockmusik spezialisierten Ensemble Paper Kite verbindet sie historische Musik mit zeitgenössischer Elektronik.
Bekannte und weniger bekannte Werke von Heinrich Schütz werden dabei neu interpretiert und eröffnen ungewohnte Perspektiven auf seine Musik.
Am Sonntag, 11. Oktober, lädt das Theater Altenburg Gera um 11 Uhr zu einer öffentlichen Führung durch das Große Haus Gera ein.
Theaterinteressierte erhalten Einblicke in Bereiche des Fünf-Sparten-Hauses, die während des regulären Vorstellungsbetriebs nicht zugänglich sind. Der Rundgang führt unter anderem durch das Foyer, den Zuschauerraum, auf die große Bühne, in den Konzertsaal und in die Maske.
Treffpunkt ist der Haupteingang des Theaters Gera. Die Führung ist für Interessierte ab sechs Jahren geeignet. Tickets kosten 6 Euro, ermäßigt für Kinder, Jugendliche und Schülerinnen und Schüler 3 Euro. Karten sind an der Theaterkasse im Theater Gera und jederzeit über den Webshop erhältlich. Die Theaterkasse öffnet am Tag der Führung eine Stunde vor Beginn.
Wie könnte eine perfekte Welt aussehen? Mit dieser Frage beschäftigt sich das interaktive Theaterstück „√Mytopia: Auferstanden aus Ruinen“, das am Sonntag, 11. Oktober, um 18 Uhr in der Bühne am Park Gera Premiere feiert.
Das Publikum übernimmt dabei eine aktive Rolle. Über eine App und verschiedene Abstimmungstools können die Zuschauerinnen und Zuschauer mitentscheiden, wie die Stadt der Zukunft gestaltet werden soll. Das Stück richtet sich sowohl an Neueinsteigerinnen und Neueinsteiger als auch an Kenner der „√Mytopia“-Reihe.
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