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Petition „Bäder in Not“ übergeben – mehr als 22.000 Unterschriften für den Erhalt der Thüringer Hallenbäder | V.l.n.r.: Landtagspräsident - Dr. Thadäus König, Vertreter der Initiative: Schmöllns Bürgermeister - Sven Schrade, Geschäftsführer der Erfurter Bäderbetriebe – Dirk Hesse, Vorstand des Badbetriebes in Bad Tabarz – Thomas Fröhlich, Geschäftsführer Thüringentherme Mühlhausen – Martin Fromm und Geschäftsführer Stadtwerke Schmölln– Severin Kühnast

V.l.n.r.: Landtagspräsident - Dr. Thadäus König, Vertreter der Initiative: Schmöllns Bürgermeister - Sven Schrade, Geschäftsführer der Erfurter Bäderbetriebe – Dirk Hesse, Vorstand des Badbetriebes in Bad Tabarz – Thomas Fröhlich, Geschäftsführer Thüringentherme Mühlhausen – Martin Fromm und Geschäftsführer Stadtwerke Schmölln– Severin Kühnast

Petition „Bäder in Not“ übergeben – mehr als 22.000 Unterschriften für den Erhalt der Thüringer Hallenbäder

Pressemitteilungen
11.03.2026, 08:36 Uhr
Von: Maja Persch, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Stadt Schmölln
Große Bürgerbeteiligung: Petition „Bäder in Not“ erreicht über 22.000 Unterschriften

In Schmölln wurden am 10. März 2026 die gesammelten Unterschriften der Petition „Bäder in Not“ übergeben. Über 22.776 Bürgerinnen und Bürger haben sich für den Erhalt der Thüringer Hallenbäder stark gemacht. Die Initiative erhielt Unterstützung von 26 Bädern aus ganz Thüringen, die sowohl vor Ort als auch über das Petitionsportal des Thüringer Landtages Unterschriften mobilisierten.

Übergabe an den Landtagspräsidenten

Am 5. März übergaben Vertreter der Initiative die Unterschriften persönlich an Landtagspräsident Dr. König im Thüringer Landtag.

Ziele der Petition

Die Petition verfolgt mehrere zentrale Ziele:

  • Dauerhafter Erhalt der kommunalen Hallenbäder im Freistaat.
  • Stärkung der Unterstützung des Landes für den Betrieb der Hallenbäder.
  • Einhaltung der im Koalitionsvertrag zugesagten Unterstützung.
  • Bereitstellung von 30 Millionen Euro im Doppelhaushalt 2026/2027.
  • Kurzfristige Gespräche mit den Koalitionsfraktionen über Sicherungsmaßnahmen.
  • Klare Zuständigkeiten in der Landesregierung, unter anderem durch einen Bäderbeauftragten.
  • Fertigstellung der Thüringer Bäderkonzeption 2040 bis Ende 2026.

Hohe Beteiligung trotz Hürden

Die hohe Zahl von Unterschriften, die weit über die notwendigen 1.500 für eine erfolgreiche Petition hinausgeht, zeigt die große Unterstützung der Bevölkerung. In Schmölln wurden im Freizeitbad Tatami innerhalb von weniger als zwei Wochen rund 700 Unterschriften gesammelt.

Bürgermeister Schrade äußert sich

Sven Schrade, Bürgermeister von Schmölln, freut sich über die breite Unterstützung und betont den Stellenwert der Hallenbäder: „Sie sind Orte des Schwimmenlernens, der Gesundheit und der Begegnung. Unsere Kommunen benötigen verlässliche Unterstützung des Landes, um diese wichtigen Einrichtungen dauerhaft zu erhalten.“

Durch die Übergabe der Unterschriften hofft die Initiative, dass die Landesregierung das Thema bald aufgreift und gemeinsam mit Kommunen sowie Badbetreibern tragfähige Lösungen für die Zukunft der Thüringer Hallenbäder entwickelt.

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