Die Eispiraten Crimmitschau mussten sich im zweiten Spiel der Pre-Playoff-Serie gegen die Lausitzer Füchse mit 2:6 geschlagen geben und verabschieden sich somit in die Sommerpause. Nach zwei Niederlagen gegen die Ostsachsen zieht der Gegner nun ins Viertelfinale der Playoffs ein.
Im gut gefüllten Sahnpark starteten die Eispiraten verheißungsvoll in die Partie. Dylan Wruck sorgte in der ersten Überzahlsituation für die 1:0-Führung (17:36) nach einer schnellen Kombination mit Corey Mackin und Adam McCormick. Allerdings hätte Philipp Kuhnekath in der Folge das Ergebnis auf 2:0 erhöhen können, scheiterte jedoch am gegnerischen Goalie Anthony Morrone.
Im zweiten Drittel glichen die Lausitzer Füchse in Überzahl durch Lane Scheidl zum 1:1 aus (34:06). Während Crimmitschau sich mit einer stärkeren Druckphase zurückmeldete, gab es kurz vor Ende des Drittels eine umstrittene Entscheidung: Der Schiedsrichter verhängte eine große Strafe gegen Louis Brune, was zu hitzigen Diskussionen unter den Zuschauern führte.
Das letzte Drittel begann für die Eispiraten mit einer langen Unterzahl. Diese nutzten die Füchse eiskalt aus und zogen mit zwei schnellen Treffern davon: Scheidl traf zur Führung und Dosch erhöhte auf 1:3 (44.). Crimmitschau ließ sich jedoch nicht entmutigen und verkürzte durch Wruck im Powerplay auf 2:3 (52:36).
In der Schlussphase setzten die Eispiraten alles auf eine Karte, nahmen Kevin Reich für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis. Doch anstatt den Ausgleich zu erzielen, trafen die Lausitzer nach Kontern: Scheidl komplettierte seinen Viererpack (2:5, 56:41) und Jahnke stellte den Endstand von 2:6 her.
Damit ist die Saison für die Eispiraten nach einem schwierigen Jahr, in dem sie rechtzeitig den Klassenerhalt gesichert hatten, beendet.
Zuschauer: 4.243
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