32. Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ Ostthüringen begeistert mit „Maximaler Perspektive“ - ABG-Net.de
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32. Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ Ostthüringen begeistert mit „Maximaler Perspektive“ | Gruppenbild - „Jugend forscht“ Ostthüringen 2026

Gruppenbild - „Jugend forscht“ Ostthüringen 2026 (Foto: Wirtschaftsvereinigung Altenburger Land, Metropolregion Mitteldeutschland (WAMM) e.V.)

32. Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ Ostthüringen begeistert mit „Maximaler Perspektive“

Familie, Kinder & Jugend Arbeit & Wirtschaft
02.03.2026, 13:59 Uhr
Von: Lisa Simon Patenbeauftragte WAMM e.V.
Talente aus Ostthüringen präsentieren innovative Projekte

Rositz – Zwei Tage voller Innovation, Forschergeist und kreativer Ideen: Am 26. und 27. Februar wurde das Kulturhaus Rositz zum pulsierenden MINT-Zentrum Ostthüringens. Unter dem Motto „Maximale Perspektive“ präsentierten 79 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler insgesamt 44 Projekte beim 32. Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ Ostthüringen 2026.

Organisiert wurde die Veranstaltung von der Wirtschaftsvereinigung Altenburger Land, Metropolregion Mitteldeutschland e.V. (WAMM) als Patenträger – mit tatkräftiger Unterstützung von rund 100 Sponsoren aus Unternehmen, Institutionen und dem Privatsektor. Ihnen allen gilt ein herzliches Dankeschön für ihr Engagement.

Kreative Vielfalt auf hohem Niveau

Das Kulturhaus Rositz verwandelte sich in ein kreatives Experimentierfeld aus Naturwissenschaft, Technik und Innovation. Eine 28-köpfige Jury aus Vertreterinnen und Vertretern von Schulen, Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen bewertete die Projekte und zeigte sich beeindruckt: Besonders die praxisnahe Umsetzung und die wissenschaftliche Tiefe der Arbeiten überzeugten.

In mehreren Fachgebieten war das Niveau so hoch, dass jeweils zwei Projekte punktgleich den 1. Platz belegten – ein starkes Zeichen für die Qualität des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Region.

Qualifizierte Projekte für den Landeswettbewerb

Folgende Projekte qualifizierten sich für den Landeswettbewerb am 1. April 2026 in Jena und vertreten dort Ostthüringen auf Landesebene:

  • „Wasserstoffperoxid - ein Energiespeicher?“
  • „Mensch ärgere dich nicht - Strategie- oder Glücksspiel?“
  • „Geheimnisse der Tiefsee“
  • „Plopp oder perfekt? Auf der Suche nach der stabilsten Seifenblase“
  • „Second Life Solarspeicher“
  • „Entwicklung und Praxiserprobung eines Aktivierungsbuches für die Demenzbetreuung“
  • „Greizer Stadtlicht gegen Sternlicht - ein Projekt zur Sichtbarkeit der Milchstraße“
  • „Spektren des Augenblicks - Die Wissenschaft der flüchtigen Lichter“
  • „AEGIS“
  • „HaloGenesis“
  • „SORS“
  • „Verborgenes Leuchten: Die Feinstruktur des Orion Trapez und der variable Stern Theta Ori A“
  • „Heute schon geschrubbt? - Holzschneidebretterhygiene im Alltag“
  • „Glow & Go - Auffallen im Verkehr“

Besonders hervorheben möchten wir Ben Waldmann, der mit außergewöhnlichem Engagement und beeindruckender Vielseitigkeit gleich mit drei Projekten an den Start ging – und dafür jeweils mit dem 1. Platz ausgezeichnet wurde. Eine herausragende Leistung, die großen Respekt verdient.

Zusätzlich wurde in der Sparte „Jugend forscht“ das Projekt „Bestandsanalyse privater Waldböden für einen Leitfaden zur klimafesten Waldbewirtschaftung“ als interdisziplinärer Sieger ausgezeichnet, der ebenfalls ein Ticket für den Landeswettbewerb erhält.

Erfolgreichste Schule ausgezeichnet

Neben den regulären Platzierungen wurden auch attraktive Sonderpreise vergeben. Der mit 200 Euro dotierte Wanderpokal „Erfolgreichste Schule“, in diesem Jahr gestiftet von der TEAG in Gedenken an Helmut Scheffel, ging an das Ulf-Merbold-Gymnasium Greiz.

Begeisterung, die ansteckt

Auch die Öffentlichkeit nutzte die Gelegenheit, sich vor Ort von der Begeisterungsfähigkeit und dem Innovationsdrang des wissenschaftlichen Nachwuchses zu überzeugen. Die feierliche Abschlussveranstaltung im Beisein von Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Wirtschaft, Eltern sowie Lehrkräften bildete einen würdigen Rahmen für die Ehrung der Preisträgerinnen und Preisträger.

Ein besonderes Highlight setzte Johannes Kretzschmar mit einer eindrucksvollen Live-Demonstration: Er zeigte, wie sich Biosignale auslesen und über MIDI-Signale in Musik verwandeln lassen – eine faszinierende Verbindung von Licht-Materie-Interaktion, Elektronik, Programmierung und Kunst.

Wir gratulieren allen Erstplatzierten herzlich und wünschen viel Erfolg beim Landeswettbewerb!

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