Rositz – Zwei Tage voller Innovation, Forschergeist und kreativer Ideen: Am 26. und 27. Februar wurde das Kulturhaus Rositz zum pulsierenden MINT-Zentrum Ostthüringens. Unter dem Motto „Maximale Perspektive“ präsentierten 79 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler insgesamt 44 Projekte beim 32. Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ Ostthüringen 2026.
Organisiert wurde die Veranstaltung von der Wirtschaftsvereinigung Altenburger Land, Metropolregion Mitteldeutschland e.V. (WAMM) als Patenträger – mit tatkräftiger Unterstützung von rund 100 Sponsoren aus Unternehmen, Institutionen und dem Privatsektor. Ihnen allen gilt ein herzliches Dankeschön für ihr Engagement.
Das Kulturhaus Rositz verwandelte sich in ein kreatives Experimentierfeld aus Naturwissenschaft, Technik und Innovation. Eine 28-köpfige Jury aus Vertreterinnen und Vertretern von Schulen, Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen bewertete die Projekte und zeigte sich beeindruckt: Besonders die praxisnahe Umsetzung und die wissenschaftliche Tiefe der Arbeiten überzeugten.
In mehreren Fachgebieten war das Niveau so hoch, dass jeweils zwei Projekte punktgleich den 1. Platz belegten – ein starkes Zeichen für die Qualität des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Region.
Folgende Projekte qualifizierten sich für den Landeswettbewerb am 1. April 2026 in Jena und vertreten dort Ostthüringen auf Landesebene:
Besonders hervorheben möchten wir Ben Waldmann, der mit außergewöhnlichem Engagement und beeindruckender Vielseitigkeit gleich mit drei Projekten an den Start ging – und dafür jeweils mit dem 1. Platz ausgezeichnet wurde. Eine herausragende Leistung, die großen Respekt verdient.
Zusätzlich wurde in der Sparte „Jugend forscht“ das Projekt „Bestandsanalyse privater Waldböden für einen Leitfaden zur klimafesten Waldbewirtschaftung“ als interdisziplinärer Sieger ausgezeichnet, der ebenfalls ein Ticket für den Landeswettbewerb erhält.
Neben den regulären Platzierungen wurden auch attraktive Sonderpreise vergeben. Der mit 200 Euro dotierte Wanderpokal „Erfolgreichste Schule“, in diesem Jahr gestiftet von der TEAG in Gedenken an Helmut Scheffel, ging an das Ulf-Merbold-Gymnasium Greiz.
Auch die Öffentlichkeit nutzte die Gelegenheit, sich vor Ort von der Begeisterungsfähigkeit und dem Innovationsdrang des wissenschaftlichen Nachwuchses zu überzeugen. Die feierliche Abschlussveranstaltung im Beisein von Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Wirtschaft, Eltern sowie Lehrkräften bildete einen würdigen Rahmen für die Ehrung der Preisträgerinnen und Preisträger.
Ein besonderes Highlight setzte Johannes Kretzschmar mit einer eindrucksvollen Live-Demonstration: Er zeigte, wie sich Biosignale auslesen und über MIDI-Signale in Musik verwandeln lassen – eine faszinierende Verbindung von Licht-Materie-Interaktion, Elektronik, Programmierung und Kunst.
Wir gratulieren allen Erstplatzierten herzlich und wünschen viel Erfolg beim Landeswettbewerb!
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