Kegelsportverein Rositz e.V. – machte Inklusion wieder erlebbar - ABG-Net.de
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Kegelsportverein Rositz e.V. – machte Inklusion wieder erlebbar |

(Foto: Kegelsportvereines Rositz e.V. )

Kegelsportverein Rositz e.V. – machte Inklusion wieder erlebbar

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03.06.2026, 17:34 Uhr
Von: Kegelsportvereines Rositz e.V.
Beim 7. Inklusiven Kegelturnier Mitteldeutschland am 1. Juni 2026 in Rositz wurde Inklusion gelebt: 40 Starter, beste Stimmung und Siege für Lebenshilfe-Teams.

Am 01.06.2026 veranstaltete der Kegelsportverein Rositz e.V. das 7. Inklusive Kegelturnier Mitteldeutschland – Werkstätten für behinderte Menschen-. Zu diesem Wettkampf waren auf der Vierbahn- Anlage in Rositz, jeweils 2 Teams vom

  • Caritas -Behindertenwerk GmbH aus Osterfeld (Sachsen-Anhalt
  • Lebenshilfe Borna gGmbH( Sachsen)
  • Lebenshilfe Altenburg e.V. (Thüringen),

eine Mannschaft des gastgebenden Kegelsportvereines Rositz e.V. und eine Mannschaft vom BNI- Netzwerk aus Altenburg angereist.

Die Schirmherrschaft übernahm wieder der Bürgermeister der Gemeinde Rositz, Steffen Stange, der den Wander- und auch die Einzelpokale stiftete. Diesen Wanderpokal spielten nur die Werkstätten aus. Um die Inklusion intensiver leben zu lassen, kegelten die 2 zuletzt genannten Teams mit. Am Start waren insgesamt 40 Starter über 50 Kugeln ins volle Bild.

Die Eröffnung erfolgte durch den Organisator, Lothar Albrecht, dem Bürgermeister von Rositz, Steffen Stange und Frank Bauer, der mit seiner Trompete die Nationalhymne spielte.

Danach stand das Turnier im Vordergrund. Bei prächtiger Stimmung, guter Laune, Anfeuerungsrufe und viel Ehrgeiz gaben sich alle Kegler große Mühe, um bestmöglich abzuschneiden. Es gab gute Ergebnisse und das Dabei sein und Sonnenstunden erleben, war genauso wichtig. Der Wettkampfverlauf gestaltete sich spannend und erst die letzten Kugeln brachten die Entscheidung.

Mannschaftsauswertung:

  1. Platz und Pokalgewinner - Lebenshilfe Altenburg e.V. - 1814 Holz
  2. Platz - Lebenshilfe Borna gGmbH - 1803 Holz
  3. Platz - Caritas Osterfeld - 1400 Holz
    Gastgebender Kegelsportverein Rositz e.V. (4 Kegler) - 879 Holz
    BNI- Netzwerk aus Altenburg - 777 Holz

Einzelwertung:

  1. Platz - Kevin Lasser - Lebenshilfe Borna gGmbH - 314 Holz
  2. Platz - Manuel Furchner - Lebenshilfe ABG e.V. -  282 Holz
  3. Platz - Ingolf Hänselmann - Kegelsportverein Rositz e.V. - 277 Holz

Während des Turnieres konnten auch noch Ehrengäste begrüßt werden.

  • Stefanie Wallstein vom TBRSV
  • Ulf Schnerrer und Anja-Maria Schnoor vom Kreissportbund ABG Land

Nach Beendigung war die Spannung groß, welche Ergebnisse erspielt wurden.

Bis zur Siegerehrung wurde Kesselgulasch aus der Gulaschkanone verkonsumiert. Es war eine wunderbare Atmosphäre, denn ca 70 Personen nahmen gemeinsam daran teil. Nach dem Essen war es so weit. Um auch Traditionspflege für den Ort zu betreiben, da der Ort früher eine Bergbaugemeinde war, wurde die Siegerehrung mit der Hymne der Bergarbeiter (Steiger Marsch) eingeleitet, geblasen mit Trompete und gemeinsam gesungen. Der Organisator, der Bürgermeister und Hannelore Walther übergaben die Preise, Pokale und Urkunden. Die Freude war groß, denn jeder Spieler bekam ein Präsent und hatte auch Kost und Logie frei. Am Ende des Turniertages wurden auch das gesamte Helferteam mit einem Dank und kleinen Präsent geehrt. Dank gebührt auch dem Bürgermeister von Rositz, dem Vereinsvorsitzenden Christian Simon, allen Mannschaften und auch BNI. Ohne der ehrenamtlichen Unterstützung ist solch eine sportliche Inklusionsveranstaltung nicht realisierbar.

Fazit:

Das Turnier war für die teilnehmenden Teams, für die Betreuer, für die Eltern, Besucher und den Organisatoren ein voller Erfolg. Die Kegler mit Beeinträchtigungen nahmen sehr gern am Turnier teil, die Motivation kannte keine Grenzen, Freundschaften wurden geknüpft und erneuert. Alle Teilnehmer am Turnier fuhren frohgestimmt nach Hause und möchten beim nächsten Event wieder dabei sein. Als Organisator ist es auch wichtig zu erwähnen, dass solche Veranstaltungen mit Inklusionscharakter öffentlichkeitswirksam gemacht werden müssen, nicht nur auf dem Papier stehen, sondern gelebt werden.

Hier wurde Inklusion gelebt! Danke!  

Behörden und öffentlichen Organe sind in der Pflicht, entsprechende Veranstaltungen besser zu unterstützen, präsent zu sein und auch bei der Finanzierung zu helfen. Es kann nicht sein, dass Behörden, die zu Inklusionsveranstaltungen eingeladen und informiert werden, trotz Zusage keine Notiz davon nehmen.
 

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