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Erfolgreiche Nachwuchsforschung aus Ostthüringen beim Landeswettbewerb „Jugend forscht“ | Landessieger Jugend forscht 2026

Landessieger Jugend forscht 2026 (Foto: Thomas Müller, Jenoptik)

Erfolgreiche Nachwuchsforschung aus Ostthüringen beim Landeswettbewerb „Jugend forscht“

Familie, Kinder & Jugend Arbeit & Wirtschaft
07.04.2026, 10:06 Uhr
Von: Lisa Simon, Patenbeauftragte WAMM e.V.
Starke Bilanz aus Ostthüringen beim Landeswettbewerb „Jugend forscht“: 15 Projekte, mehrere Landessiege — Ulf-Merbold-Gymnasium Greiz erhält Schulpreis; Bundeswettbewerb im Mai.

Am 1. April fand der 35. Landeswettbewerb Jugend forscht sowie der 14. Landeswettbewerb Jugend forscht Junior unter dem Motto „Maximale Perspektive“ in Thüringen statt. Im Ernst‑Abbe‑Sportfeld (ad hoc Arena) präsentierten 90 Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher insgesamt 42 Projekte in den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo‑ und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik.

Im Regionalwettbewerb Ostthüringen qualifizierten sich 21 Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher mit 15 Projekten für den Landeswettbewerb und vertraten die Region mit großem Engagement und Erfolg. Auf Landesebene konnten folgende Preise erzielt werden:

Jugend forscht Junior

  • Arbeitswelt: Charlotte Küper und Lindsey Schmutzler (Astrid‑Lindgren‑Grundschule Gera) mit dem Projekt „Geheimnisse der Tiefsee“ (Sonderpreis: Jahresabonnement GEOlino)
  • Arbeitswelt: Ole Meißner (Staatliches Gymnasium „Johann Heinrich Pestalozzi“ Stadtroda) mit dem Projekt „Glow & Go – Auffallen im Verkehr“ (3. Platz)
  • Biologie: Tim Strempel (Roman‑Herzog‑Gymnasium Schmölln) mit dem Projekt „Heute schon geschrubbt? – Holzschneidebretterhygiene im Alltag“ (Sonderpreis des Fördervereins „Spezialschule Carl Zeiss, Jena“ e. V.)
  • Chemie: Ole Böttger (Staatliches Friedrichgymnasium Altenburg) mit dem Projekt „Wasserstoffperoxid – ein Energiespeicher?“ (2. Platz + Sonderpreis Umwelttechnik)
  • Chemie: Danea Lamprecht (Grundig Akademie Gera) mit dem Projekt „Plopp oder perfekt? Auf der Suche nach der stabilsten Seifenblase“ (1. Platz)
  • Geo‑ und Raumwissenschaften: Eddy Lange, Ben Pflugbeil und Paul Schenker (Evangelisches Gymnasium Mylau) mit dem Projekt „Verborgenes Leuchten: Die Feinstruktur des Orion‑Trapez und der veränderliche Stern Theta Ori A“ (2. Platz)
  • Mathematik/Informatik: Ferdinand Diez (Staatliches Friedrichgymnasium Altenburg) mit dem Projekt „Mensch ärgere dich nicht – Strategie- oder Glücksspiel?“ (2. Platz)

Für die Teilnehmenden der Sparte „Jugend forscht Junior“ endet der Wettbewerb auf Landesebene, da bislang kein Bundeswettbewerb in dieser Altersklasse stattfindet.
 

Landessiege Jugend forscht Junior 2026 (Foto: Thomas Müller, Jenoptik)

Jugend forscht

  • Arbeitswelt: Emely Belger (Ulf‑Merbold‑Gymnasium Greiz) mit dem Projekt „Entwicklung und Praxiserprobung eines Aktivierungsbuches für die Demenzbetreuung“ (3. Platz)
  • Arbeitswelt: Silas Eidner, Chris Wölfel und Luca Buschner (Friedrich‑Schiller‑Gymnasium Zeulenroda) mit dem Projekt „Bestandsanalyse privater Waldböden für einen Leitfaden zur klimafesten Waldbewirtschaftung“ (2. Platz)
  • Geo‑ und Raumwissenschaften: Joel Kugler, Alexander Rudolf und Florine Dietzsch (Ulf‑Merbold‑Gymnasium Greiz) mit dem Projekt „Greizer Stadtlicht gegen Sternlicht – ein Projekt zur Sichtbarkeit der Milchstraße“ (3. Platz + Sonderpreis „Wissenschaftliche Fotografie“)
  • Mathematik/Informatik: Ben Waldmann (Ulf‑Merbold‑Gymnasium Greiz) mit dem Projekt „AEGIS“ (Sonderpreis Informatik)
  • Physik: Ben Waldmann (Ulf‑Merbold‑Gymnasium Greiz) mit dem Projekt „HaloGenesis“ (1. Platz)
  • Technik: Hayden Lehmann (Zabel‑Gymnasium Gera) mit dem Projekt „Second Life Solarspeicher“ (Sonderpreis Ressourceneffizienz und Zirkularität)
  • Technik: Ben Waldmann (Ulf‑Merbold‑Gymnasium Greiz) mit dem Projekt „SORS“ (1. Platz + Sonderpreis Forschungspraktikum beim DLR am Institut Future Fuels + Sonderpreis Teilnahme an der JugendUnternimmt Summer School)

Besonders hervorzuheben ist Ben Waldmann: Er startete bereits im Regionalwettbewerb Ostthüringen mit drei Projekten, qualifizierte sich mit allen für den Landeswettbewerb und tritt nun mit zwei dieser Projekte als Landessieger beim Bundeswettbewerb an – eine herausragende Leistung.
 

Ben Waldmann (Foto: Thomas Müller, Jenoptik)

Das Ulf‑Merbold‑Gymnasium Greiz wurde für sein Engagement und seine Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses mit dem Schulpreis 2026 der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) ausgezeichnet.

Die erzielten Erfolge wären ohne das große Engagement der betreuenden Lehrerinnen und Lehrer nicht möglich gewesen. Für ihre besondere Unterstützung wurden zudem folgende Sonderpreise vergeben:

  • Susanne Seupel (Schülerforschungszentrum Gera): Sonderpreis „Jugend forscht bietet mehr“ (Einladung zur Fortbildungsreise)
  • Mathias Thiel (Schülerforschungszentrum Greiz): Sonderpreis (Einladung zum Bundeswettbewerb)

Ein besonderer Dank gilt allen Sponsoren, Unterstützern und Förderern in Ostthüringen. Durch ihr Engagement konnte die Wirtschaftsvereinigung Altenburger Land, Metropolregion Mitteldeutschland (WAMM) e. V. als Patenunternehmen den Wettbewerb „Jugend forscht“ maßgeblich unterstützen und ermöglichen.

Wir gratulieren allen Preisträgerinnen und Preisträgern herzlich und wünschen viel Erfolg beim Bundeswettbewerb am 28.–31. Mai 2026!

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