Das Gesundheitsamt des Landkreises Altenburger Land hat die Einschulungsuntersuchungen für das kommende Schuljahr fristgerecht zum in Thüringen festgelegten Stichtag 15. Mai abgeschlossen. Damit wurde ein wichtiger Meilenstein in der Vorbereitung der zukünftigen Erstklässler erreicht.
Insgesamt untersuchte das Team des Kinder- und Jugendärztlichen Dienstes 701 Mädchen und Jungen.
Die Untersuchungen dienen dazu, gesundheitliche Beeinträchtigungen oder mögliche Entwicklungsstörungen frühzeitig zu erkennen. Ziel ist es, diese fachärztlich abzuklären und bei Bedarf zu behandeln.
Darüber hinaus sollen Kinder vor Schäden durch Fehlbelastung im Unterricht geschützt werden. Außerdem werden aus ärztlicher Sicht Hinweise für eine erfolgreiche Beschulung des Kindes gegeben.
Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem:
Bei etwa sieben Prozent der untersuchten Kinder wurde ein sonderpädagogisches Gutachten erstellt. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem leichten Anstieg um zwei Prozent.
„In den Qualitäten Körperkoordination, Sprache und Aufmerksamkeit sahen wir tatsächlich einen klar erkennbaren Anstieg an Auffälligkeiten. Die Ursachen hierfür sind mannigfaltig. Unsere Feststellungen wurden mit den Erziehungsberechtigen besprochen, damit diese bei ihren Kindern gezielt auf eine Verbesserung hinwirken können. Nach Einwilligung der Eltern haben wir die relevanten Informationen dann an die zukünftige Grundschule weitergegeben“, erklärt der Amtsarzt des Landkreises, Björn Rechenberger.
Etwa gleichgeblieben ist im Vergleich zu den letzten drei Jahren die Anzahl der Kinder, die von Übergewicht oder Adipositas betroffen sind. Den Messdaten zufolge war beinahe jedes fünfte Einschulkind übergewichtig.
Kommentare