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Sommerfest des NABU Altenburger Land mit Einweihung des Naturschutz-Infopointes durch NfGA an der Hellwiese in Altenburg | Sommerfest des NABU Altenburger Land am neuen Naturschutz- Infopoint

Sommerfest des NABU Altenburger Land am neuen Naturschutz- Infopoint (Foto: Kathleen Lösch)

Sommerfest des NABU Altenburger Land mit Einweihung des Naturschutz-Infopointes durch NfGA an der Hellwiese in Altenburg

Zeitgeschehen Kunst, Kultur & Freizeit
24.07.2026, 12:11 Uhr
Von: Naturforschende Gesellschaft Altenburg e.V.
Seit 2023 ist die Naturforschende Gesellschaft Altenburg e.V. mit einem ENL-Projekt direkt in Altenburg auf der Hellwiese tätig. Dort entstand eine saisonale Standweide für Wasserbüffel, welche jeweils in der Vegetationszeit eines Jahres die dort kartierten Offenlandbiotope pflegen sollen.

Direkt davor, gegenüber dem Südbad ist die sogenannte Hälterweide eingezäunt, wo die Tiere eingesetzt und wieder verladen werden können. In der angrenzenden ehemaligen Gartenparzelle wurde ein Naturschutz-Infopoint mit Quartierangeboten für die Mopsfledermaus errichtet. Hier finden sich auch Informationstafeln zum Biotop, der Wasserbüffelbeweidung und über die seltene Mopsfledermaus. Weitere Tafeln zur Historie der Hellwiese und zum Käfer Eremit, dem Namensgeber für das europäische Schutzgebiet werden folgen. 

Die Schutzhütte ist seit dem 04.07.2026 für alle Interessierten frei zugänglich. An diesem Tag feierte der NABU Altenburger Land, der die Wasserbüffel einsetzt, sein Sommerfest. Bei einer Begehung der Weide konnten die Besucher die Aufgaben der Tiere und ihre Spuren direkt kennenlernen. 

Einziger Wehrmutstropfen war, dass dieses Jahr die drei jungen Wasserbüffeldamen noch nicht ihren Sommerlebensraum auf der Hellwiese beziehen durften. Die Untere Naturschutzbehörde fordert, die Fläche portionsweise beweiden zu lassen. Naturforschende Gesellschaft und NABU wollen, dass die Büffel selbst entscheiden sollen, wann sie an welcher Stelle der Hellwiese grasen, denn die Ergebnisse der Beweidung im vergangenen Jahr waren sehr positiv. Dieser Konflikt verhindert, dass eine Genehmigung zur Beweidung des Waldanteils der Hellwiese erteilt wird. Ob die Altenburger dieses Jahr noch Büffel auf der Hellwiese sehen können, ist daher noch ungeklärt.

Uwe Wange (NfGA) montiert die ersten Informationstafeln (Foto: Kathleen Lösch)
Im Mai 2025 wurden erstmals drei junge Wasserbüffelkühe zur Landschaftspflege auf der Hellwiese eingesetzt (Foto: Kathleen Lösch)

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