Direkt davor, gegenüber dem Südbad ist die sogenannte Hälterweide eingezäunt, wo die Tiere eingesetzt und wieder verladen werden können. In der angrenzenden ehemaligen Gartenparzelle wurde ein Naturschutz-Infopoint mit Quartierangeboten für die Mopsfledermaus errichtet. Hier finden sich auch Informationstafeln zum Biotop, der Wasserbüffelbeweidung und über die seltene Mopsfledermaus. Weitere Tafeln zur Historie der Hellwiese und zum Käfer Eremit, dem Namensgeber für das europäische Schutzgebiet werden folgen.
Die Schutzhütte ist seit dem 04.07.2026 für alle Interessierten frei zugänglich. An diesem Tag feierte der NABU Altenburger Land, der die Wasserbüffel einsetzt, sein Sommerfest. Bei einer Begehung der Weide konnten die Besucher die Aufgaben der Tiere und ihre Spuren direkt kennenlernen.
Einziger Wehrmutstropfen war, dass dieses Jahr die drei jungen Wasserbüffeldamen noch nicht ihren Sommerlebensraum auf der Hellwiese beziehen durften. Die Untere Naturschutzbehörde fordert, die Fläche portionsweise beweiden zu lassen. Naturforschende Gesellschaft und NABU wollen, dass die Büffel selbst entscheiden sollen, wann sie an welcher Stelle der Hellwiese grasen, denn die Ergebnisse der Beweidung im vergangenen Jahr waren sehr positiv. Dieser Konflikt verhindert, dass eine Genehmigung zur Beweidung des Waldanteils der Hellwiese erteilt wird. Ob die Altenburger dieses Jahr noch Büffel auf der Hellwiese sehen können, ist daher noch ungeklärt.
Kommentare