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Erste Schmöllner Jugendbefragung zeigt Wünsche und Ideen junger Menschen |

(Foto: Stadtverwaltung Schmölln)

Erste Schmöllner Jugendbefragung zeigt Wünsche und Ideen junger Menschen

Familie, Kinder & Jugend Pressemitteilungen
21.08.2026, 10:38 Uhr
Von: M. Persch, Öffentlichkeitsarbeit Stadtverwaltung Schmölln
469 Schülerinnen und Schüler haben sich an der ersten Jugendbefragung in Schmölln beteiligt. Die Ergebnisse zeigen, welche Angebote Jugendliche nutzen und wo sie Verbesserungsbedarf sehen.

Knapp 500 Schülerinnen und Schüler beteiligten sich an der ersten Umfrage

Wie verbringen Jugendliche ihre Freizeit? Welche Angebote nutzen sie und was wünschen sie sich für ihre Stadt? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigte sich die erste Schmöllner Jugendbefragung. Zwischen dem 13. Februar und Ende März 2026 konnten Schülerinnen und Schüler ab der Klassenstufe 7 ihre Einschätzungen, Wünsche und Ideen einbringen.

Insgesamt beteiligten sich 469 Jugendliche an der Umfrage. Die Fragebögen wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Roman-Herzog-Gymnasium Schmölln, der Staatlichen Regelschule „Am Eichberg“ Schmölln, den Staatlichen Regelschulen in Nöbdenitz und Dobitschen sowie dem Staatlichen Regionalen Förderzentrum Schmölln verteilt.

Ziel der Befragung war es, die Interessen und Bedürfnisse junger Menschen besser kennenzulernen. Aus den Ergebnissen sollen konkrete Ansätze für die Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendarbeit in Schmölln abgeleitet werden.

Die Antworten zeichnen ein vielfältiges Bild vom Alltag der Jugendlichen. Besonders häufig verbringen sie ihre Freizeit mit Freunden und der Familie, in der Natur, bei Veranstaltungen oder mit kreativen Aktivitäten. Zugleich wurde deutlich, dass bestehende Angebote – darunter Workshops, Vereinsangebote und Beteiligungsformate – bislang nur selten genutzt werden.

Ein zentrales Ergebnis: Viele Jugendliche wünschen sich Angebote, die es in Schmölln bereits gibt. Daraus schließt die Stadt, dass nicht unbedingt neue Angebote fehlen, sondern vor allem eine bessere Information und Kommunikation über die vorhandenen Möglichkeiten notwendig ist.

Darüber hinaus äußerten die Jugendlichen den Wunsch nach Freizeitangeboten wie einem Kino, Einkaufsmöglichkeiten oder kulturellen Veranstaltungen. Teilweise orientieren sich diese Wünsche an den Angeboten größerer Städte.

Auch beim Thema Engagement sehen die Ergebnisse noch Potenzial. Die Mehrheit der Befragten versteht sich derzeit eher als Teilnehmerin oder Teilnehmer und weniger als Organisatorin oder Organisator. Nach Einschätzung der Stadt könnten fehlende Informationen über Beteiligungsmöglichkeiten und unklare Zugangswege eine wichtige Ursache dafür sein.

Zwischen Jugendlichen aus der Kernstadt und den Ortsteilen gibt es bei den Einschätzungen nur wenige Unterschiede. Auch mit Blick auf die Mobilität zeigen sich die Befragten insgesamt zufrieden mit den vorhandenen Möglichkeiten.

Bürgermeister Sven Schrade sieht in der Jugendbefragung eine wichtige Grundlage für die künftige Arbeit: „Die Ergebnisse geben uns einen wertvollen Einblick in die Lebenswelt unserer Jugendlichen. Besonders deutlich wird, dass wir vorhandene Angebote besser sichtbar machen und junge Menschen noch gezielter ansprechen müssen. Gleichzeitig möchten wir neue Möglichkeiten schaffen, damit sich Jugendliche aktiv einbringen und ihre Ideen für Schmölln einfließen lassen können.“

Aus den Ergebnissen leitet die Stadt bereits erste Maßnahmen ab. Geplant sind unter anderem neue Beteiligungsformate, beispielsweise ein regelmäßiger Jugenddialog. Außerdem sollen bestehende Angebote künftig stärker und zielgruppengerechter kommuniziert werden.

Ziel ist es, Jugendliche noch intensiver in die Gestaltung ihrer Stadt einzubeziehen und die Kinder- und Jugendarbeit bedarfsgerecht weiterzuentwickeln.

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