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Gut durch die Hitze – Amtsarzt gibt Hinweise | Neuer Amtsarzt Björn Rechenberger

Neuer Amtsarzt Björn Rechenberger (Foto: Landratsamt Altenburger Land)

Gut durch die Hitze – Amtsarzt gibt Hinweise

Gesundheit Ratgeber Pressemitteilungen
25.06.2026, 09:59 Uhr
Von: Jana Fuchs, Öffentlichkeitsarbeit Landratsamt Altenburger Land
Amtsarzt Björn Rechenberger warnt: Bei Temperaturen über 30 Grad im Altenburger Land sind Hitze und Belastung schnell spürbar. Mit Trinken, Schatten und Risikogruppen-Fokus lässt sich besser vorbeugen.

Hitze richtig bewältigen: Amtsarzt gibt Hinweise

Der Sommer dreht gerade richtig auf. Wenn die Temperaturen Werte weit über 30 Grad Celsius erreichen, kann das für den Körper schnell belastend werden. Der Amtsarzt des Altenburger Landes und Chef des Gesundheitsamtes, Björn Rechenberger, erklärt, worauf es in dieser Zeit ankommt und wie sich große Hitze gut bewältigen lässt.

Wichtigste Verhaltensregeln bei großer Hitze

Rechenberger empfiehlt, ausreichend Wasser oder ungesüßte Getränke zu trinken – auch ohne Durstgefühl. Bei großer Hitze und starkem Schwitzen sollten es täglich etwa 2,5 bis 4 Liter sein. Alkohol sowie stark zuckerhaltige Getränke sollten gemieden werden.

Außerdem ist eine leichte Ernährung sinnvoll: bevorzugt Obst, Gemüse, Salate und Suppen. Dabei helfen kleine, über den Tag verteilte Mahlzeiten statt schwerer Kost.

Kleidung und Sonnenschutz

Leichte, helle und luftige Kleidung (inklusive Kopfbedeckung) sollte getragen werden, die vor der Sonne schützt. Zusätzlich wird geraten, Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor zu nutzen.

Belastung reduzieren und Wohnräume kühl halten

Körperliche Belastung nach Möglichkeit reduzieren und wenn möglich in die Morgen- oder Abendstunden verlegen. Die Mittagshitze sollte möglichst gemieden werden.

Wohnräume sollen kühl gehalten werden: tagsüber abdunkeln, nachts und morgens lüften.

Warnsignale ernst nehmen

Warnsignale wie Schwindel, Kopfschmerzen und Übelkeit sollten ernst genommen werden.

Besondere Aufmerksamkeit für Risikogruppen

Der Amtsarzt rät außerdem zu besonderer Aufmerksamkeit für Risikogruppen: Ältere, kranke und pflegebedürftige Menschen sollten sich regelmäßig nach ihrem Wohlbefinden erkundigen lassen.

Kinder niemals im Auto lassen

Kinder dürfen niemals im Auto zurückgelassen werden – auch nicht sehr kurz. NIEMALS.

Bei akuten Beschwerden sofort handeln

Bei Verwirrtheit, Kreislaufproblemen, starker Erschöpfung oder Bewusstseinsstörungen ist sofort medizinische Hilfe zu holen.

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