22. April um 8 Uhr Vogelstimmenexkursion im Schlosspark
29. April um 8 Uhr Vogelstimmenexkursion auf dem Friedhof
„Das war kein richtiger Winter! Kommen dann die Vögel eher aus dem Winterquartier zurück?“ Diese Frage wurde den Mitarbeitern des Mauritianums schon des Öfteren gestellt, doch sie muss mit Nein beantwortet werden. Wie in den Vorjahren werden von Vogelkundlern täglich die Heimkehrer im Altenburger Land registriert. Grasmücken, Laubsänger, Goldammer und Wendehals kann man in Wald und Flur singen und rufen hören. Auch in den Dörfern und im Stadtgebiet werden die Nistkästen besetzt und die mit grünem Flor verzierten Büsche und Bäume von den Singvögeln als Reviere auserkoren. Der Nestbau steht bevor oder ist in vollem Gange. Nur wenige Vögel füttern schon ihre Jungen - der Waldkauz zum Beispiel. Die jungen Käuze konnten die Teilnehmer der alljährlichen Vogelstimmenführungen des Mauritianums im Altenburger Schlosspark schon mehrfach beobachten. Auch dieses Jahr werden die Blicke die Baumwipfel nach den Jungkäuzen absuchen. Ob Gartenrotschwanz, Trauerschnäpper, Zaunkönig, Buchfink und Ringeltaube, der Schlosspark hat viele Brutvögel zu bieten. Diese erste Vogelstimmenführung des Mauritianums wird am Sonnabend, dem 22. April, 8 Uhr, stattfinden. Am Treffpunkt, dem Eingang des Mauritianums, erwartet Sie der Direktor des Naturkundemuseums, Mike Jessat.
Zur zweiten Altenburger Vogelstimmenführung lädt Mike Jessat Naturinteressierte am 29. April um 8 Uhr auf den Friedhof ein (Startpunkt Eingang Städtischer Friedhof). Hier ist das Artenspektrum der gefiederten Frühlingssänger weitaus größer als im Schlosspark. Vielleicht erklingt auch das laute Staccato einer Nachtigall! Auch am Tag kann das Lied dieses ansonsten unscheinbaren Vogels vernommen werden. Die Männchen haben sich ein Brutrevier ausgesucht und versuchen ein Weibchen zu gewinnen. Klappt es nicht, dann zieht das Männchen weiter und versucht an einem anderen Ort sein Glück. Auf dem Altenburger Friedhof hat der Nachtigall-Mann schon des Öfteren Glück gehabt. Die dichten Büsche am hinteren Rand des Friedhofes sind in den vergangenen Jahren regelmäßig der Brutplatz der Nachtigall gewesen.
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