In den Tagen um den 17. Juni 1953 kam es zu einer Welle von Streiks, Demonstrationen und politischen Protesten gegen das staatssozialistische Regime. Die Menschen äußerten ihren Unmut über zunehmende soziale Probleme, Bevormundung und Repressionen. Auch in über 100 Thüringer Städten und Dörfern legten die Menschen ihre Arbeit nieder und gingen auf die Straße. Schwerpunkte des Protests im ostthüringischen Raum waren Gera, Altenburg und Schmölln. Der Volksaufstand wurde schließlich gewaltsam niedergeschlagen.
Die Suhler Historikerin Dr. Anke Geier, Mitarbeiterin beim Thüringer Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, blickt in ihrem Vortrag auf Entstehung, Verlauf und Folgen des Volksaufstandes zurück. Sie geht dabei besonders auf die Akteure, Orte und lokalen Ereignisse im Altenburger Land ein. Der Eintritt ist frei. Die Volkshochschule empfiehlt jedoch eine Platzreservierung: telefonisch unter 03447 507928 oder online unter www.vhs-altenburgerland.de.
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