Dass sich in den verschiedenen Sammlungen des Lindenau-Museums eine Vielzahl von Werken befinden, deren Motive sich um Natur, Pflanzen und grüne Gartenareale drehen, illustrieren Karoline Schmidt und Manuela Büchting bei einer Abendveranstaltung in der Kronengasse 2. Der Fokus richtet sich dabei unter anderem auf Werke von Künstlerinnen und Künstlern wie Christian Rohlfs, Moissey Kogan, Elisabeth Ahnert oder Ursula Jobst. Ihre Grafiken und Gemälde zeigen Pflanzen aus ganz unterschiedlichen Gründen: Mal als Mahnmal gegen das Vergessen oder als Allegorie für den Frieden. So haben Pflanzen in der Geschichte der Kunst immer wieder Spuren hinterlassen und Geheimnisse bewahrt.
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Kleingärten im Altenburger Land“, die sich mit der generellen Bedeutung des Gartens auseinandersetzt, stehen sie doch für soziale, kulturelle und ökologische Möglichkeiten, die oft übersehen werden. In diesem Zusammenhang wurden auch Ideen für die Wiederbelebung von leerstehenden Gartenanlagen gesammelt.
Die Reihe ist Teil des TRAFO-Projektes „Der fliegende Salon“, der gegründet wurde, um das Bewusstsein für den Strukturwandel zu schärfen und ein Netzwerk für die gemeinsame Entwicklung einer lebenswerten Region zu fördern. Für dieses Projekt haben sich verschiedene Kultureinrichtungen des Altenburger Landes zusammengeschlossen – darunter auch das Lindenau-Museum.
16. November 2023, 18 Uhr
Gespräch: Früchte, Blüten, Gärten – Bilder aus den Sammlungen des Lindenau-Museums
mit Manuela Büchting, Kunstvermittlerin, und Karoline Schmidt, Kunsthistorikerin
aus der Reihe „Kleingärten im Altenburger Land“ des Fliegenden Salons
Ort: Kronengasse 2, 04600 Altenburg
Eintritt frei
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