Unter diesem Titel erschien 1986 das Ravensburger Taschenbuch, das zu einem der bewegendsten Bücher über die Schrecken des Atombombenabwurfs über Hiroshima wurde. Anfang der 50iger Jahre haben etwa 3000 Kinder auf Bitten des japanischen Pädagogikprofessors Arata Osada ihre Leiden und Erlebnisse aufgeschrieben. 105 dieser Schilderungen brachte er 1951 unter dem Titel „Genbaku no Ko – Die Kinder der Atombombe heraus“.
Aus der Fülle der Berichte hat der Journalist Hermann Vinke einzelne Texte ausgewählt und kommentiert. Außerdem hat er Interviews mit den inzwischen Erwachsenen geführt. Diese Aussagen sind ebenso in das Buch mit eingeflossen.
Die Schilderungen der Kinder gehen unter die Haut. Sie zeigen, dass die Ereignisse tiefe Brandwunden bei den Kindern hinterlassen haben. Die unmittelbaren Wunden sind zwar verheilt, aber die seelischen bleiben ein Leben lang. Wie tief sich das Grauen eingeätzt hat, zeigte sich während des Koreakrieges bei dem die USA Überlegungen angestellt hatten, erneut die Atombombe einzusetzen. Allein diese Überlegung führte dazu, dass viele der Überlebenden von Hiroshima ihrem Leben ein Ende setzten.
Wir laden alle Einwohnerinnen und Einwohner ein, sich in die Gefühlswelt der Kinder entführen zu lassen.
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