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Neues Gemälde aus dem Lindenau-Museum im Büro des Altenburger Oberbürgermeisters | Oberbürgermeister André Neumann (links) mit dem Künstler Michael Goller vor dem Werk „2015_2“ im Altenburger Rathaus,

Oberbürgermeister André Neumann (links) mit dem Künstler Michael Goller vor dem Werk „2015_2“ im Altenburger Rathaus, (Foto: Lindenau-Museum Altenburg/Julia Wiehenstroth)

Neues Gemälde aus dem Lindenau-Museum im Büro des Altenburger Oberbürgermeisters

Kunst, Kultur & Freizeit Pressemitteilungen
20.01.2026, 15:17 Uhr
Von: Steven Ritter, Altenburger Museen
Neuer Blickfang im Büro des Oberbürgermeisters: Gemälde von Michael Goller

Im Rahmen einer Ausleihe durch das Lindenau-Museum Altenburg werfen die Gäste des Altenburger Oberbürgermeisters André Neumann seit dieser Woche einen Blick auf das Gemälde „2015_2“ des Chemnitzer Künstlers Michael Goller. Das Werk ersetzt das seit 2022 präsentierte Gemälde „Paris“ von Christine Schlegel.

Der Leihverkehr des Lindenau-Museums umfasst Museen und Ausstellungshäuser weltweit – eine Leihgabe in die direkte Nachbarschaft zur Kunstgasse 1 stellt da eine Besonderheit dar: In den kommenden Jahren wird im Büro des Oberbürgermeisters der Stadt Altenburg das Gemälde „2015_2“ des Chemnitzer Künstlers Michael Goller zu sehen sein. Damit wird zugleich die mehrjährige Tradition der Ausleihe in das Altenburger Rathaus fortgesetzt.

Am Freitag der Vorwoche trafen sich Altenburgs Oberbürgermeister André Neumann und der Künstler Michael Goller im Rathaus. „Der persönliche Austausch mit dem Künstler ist wichtig, um seine Arbeitsweise und seine Intention zu verstehen“, so das Stadtoberhaupt. „Die Herangehensweise des Künstlers finde ich faszinierend“.

Goller gehört zu den maßgeblichen Künstlern Mitteldeutschlands und ist durch Schenkungen in den vergangenen Jahren mit zahlreichen Gemälden und Zeichnungen im Lindenau-Museum vertreten. Sein Werk war zuletzt in der Ausstellung „Gekommen, um zu bleiben“ (2023) im Prinzenpalais des Residenzschlosses Altenburg zu sehen. In seinen Bildern begegnen sich zeichnerische und malerische Elemente gleichermaßen. Ausgangspunkt ist dabei oft die eigene Biografie und das eigene Bewusstsein, das er durch meditative Prozesse und Rituale zu erreichen versucht. Aus dieser tiefen Innerlichkeit heraus entstehen seine Bilder.

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