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Theater-Tipps vom 23. bis 25. Januar für Altenburg und Gera | Philharmonisches Orchester mit GMD Ruben Gazarian

Philharmonisches Orchester mit GMD Ruben Gazarian (Foto: Ronny Ristok)

Theater-Tipps vom 23. bis 25. Januar für Altenburg und Gera

Kunst, Kultur & Freizeit
21.01.2026, 11:48 Uhr
Von: Susanne Streicher, Theater Altenburg Gera gGmbH
Musikalische Höhepunkte und fantasievolle Ballettaufführung im Altenburger Theater

Altenburg

Musikalische Reise in die Neue Welt 

Mit dem 5. Philharmonischen Konzert der Saison lädt das Philharmonische Orchester Altenburg Gera unter der Leitung von GMD Ruben Gazarian am Freitag, den 23. Januar um 19:30 Uhr in das Theaterzelt Altenburg zu einem Abend mit tschechischen Meisterwerken ein. 
Den Auftakt bildet das Werk „Konzert für Flöte und Orchester“ von Jindřich Feld, komponiert 1954 im Auftrag des legendären Flötisten Jean-Pierre Rampal. Solistin ist Tatjana Ruhland, Solo-Flötistin des SWR Symphonieorchesters und Trägerin des OPUS KLASSIK-Preises. 
Den krönenden Abschluss bildet Antonín Dvořáks Sinfonie „Aus der Neuen Welt“, eines der bekanntesten Werke der tschechischen Musik. Dvořák komponierte es während seines Aufenthalts in den USA. Die Sinfonie greift Elemente indigener und afroamerikanischer Musik auf. Seit ihrer Uraufführung 1893 in der Carnegie Hall gilt sie als Höhepunkt der romantischen Musik und begleitet bis heute bedeutende Momente – sogar auf der historischen Mondmission von Neil Armstrong.


Ballettgenuss 

Mit seiner Geschichte und Peter Tschaikowskis grandioser Musik gehört „Der Nussknacker“ zu den berühmtesten und meistgespielten Balletten und verzauberte bereits ganze Generationen. Nachwuchsballetttänzer Marc Castillo Blanco präsentiert am Samstag, den 24. Januar um 19:30 Uhr im Theaterzelt Altenburg mit der Werkstattproduktion „Der Nussknacker – Clara und die Kristallkugel“ eine ganz eigene Version der berühmten winterlichen Traumgeschichte. Geeignet für Kinder ab acht Jahren.

Intergalaktischer Spaß

Ein verschlafenes Nest, ein verschwundener Ehemann und eine Alien-Invasion – was nach einem klassischen B-Movie klingt, wird am Sonntag, den 25. Januar um 18:00 Uhr im Heizhaus Altenburg zu einer irrwitzigen Science-Fiction-Komödie. Die Inszenierung „Der Teufelsplan von Planet Pluto“ katapultiert das Publikum direkt ins Jahr 1957, wo zwei ehrgeizige Reporterinnen nicht nur um die Story des Jahrhunderts, sondern auch um einen gewissen Fotografen kämpfen.
Mit bissiger Parodie und einer guten Portion Wahnsinn zielt Buddy Thomas’ Stück mitten ins Herz des Science-Fiction-Genres. Zwischen intergalaktischen Intrigen und menschlichen Eifersüchteleien stellt sich nur eine Frage: Kann Lizard Lick die Weltherrschaft der Außerirdischen noch verhindern? Ein Abend voller schräger Wortgefechte, haarsträubender Wendungen und spacigem Humor.

Infos und Karten in den Theaterkassen, telefonisch unter 0365 8279105 (Gera) bzw. 03447 585160 (Altenburg) sowie online unter www.theater-altenburg-gera.de

 

„Die Kuh Rosmarie“ - Puppenspielerin Lys Schubert (Foto: Stephan Walzl)

Gera

Die Kultdisco lebt wieder auf 

Eurodance, Techno, Neonlicht und jede Menge 90er-Gefühl: Die legendäre Altenburger Diskothek „Flash“ wird wieder am Freitag, den 23. Januar um 19:30 Uhr im Großen Haus Gera zum Schauplatz einer spartenübergreifenden Produktion aus Schauspiel und Ballett.
Valerie landet durch eine mysteriöse Sprachnachricht plötzlich mitten in den späten 90ern – und trifft dort auf eine ausgelassene Generation und auf ihre eigene Mutter in jungen Jahren.
Mit dabei: das Schauspielensemble des Theaters Altenburg Gera, die Eleven des Thüringer Staatsballetts und DJ Steffen Flash an den Turntables.
Die Vorstellung und alle weiteren Termine in Gera sind derzeit ausverkauft. Ein Eintrag in die Warteliste lohnt sich aber – Nachrückerplätze sind möglich.

Tierischer Spaß mit Tiefgang

Am Sonntag, den 25. Januar um 11:00 Uhr lädt das Puppentheater am Gustav-Hennig-Platz in Gera Kinder ab fünf Jahren und ihre Familien zu einem besonderen Puppentheaterstück ein: „Die Kuh Rosmarie“, eine witzige und tiefgründige Geschichte von Andri Beyeler.
Auf dem Bauernhof sorgt die nörgelnde Kuh Rosmarie für Unruhe: Kein Tier ist vor ihrer Kritik sicher. Ob Schwein, Hund oder Goldfisch – alle bekommen ihre Strafpredigten zu spüren. Als es dem Bauern schließlich zu bunt wird, schickt er die neunmalkluge Kuh nach Afrika. Doch die vermeintliche Lösung bringt neue Probleme: Eines Nachts stehen Löwe, Krokodil, Affe und Elefant vor der Tür des Bauernhofs und bitten um Asyl – denn Rosmaries Meckerei hat selbst die Tiere Afrikas in die Flucht getrieben.
Mit rasantem Tempo, humorvollen Dialogen und überraschenden Wendungen erzählt das Stück von Toleranz, Intoleranz und der Kunst, miteinander auszukommen. Und am Ende zeigt sich: Selbst eine „olle Kuh“ wie Rosmarie träumt von einem besseren Leben.

Leinen los!

Richard Wagners packendes Werk „Der fliegende Holländer“ wird am Sonntag, den 25. Januar um 14:30 Uhr zum vorletzten Mal über die Bühne des Theaters Gera segeln. Im Mittelpunkt der romantischen Gruseloper steht ein Unglück verheißendes Geisterschiff. Es wird gesteuert von einem sagenhaften Seemann, der dazu verdammt ist, auf Erlösung hoffend über die Weltmeere zu schippern. Den Getriebenen kann nur die Liebe einer Frau erlösen, sonst geht seine Irrfahrt weiter. Wird Senta diese Frau sein? Für das Theater Altenburg Gera setzte sich erstmals der vielfach ausgezeichnete Regisseur, Maler und Bühnen- und Kostümbildner Achim Freyer mit dem Stoff auseinander. Das Aufeinanderprallen von Richard Wagners Schauerromantik mit ihren dämonischen Naturgewalten und Achim Freyers naiv-explosiver Bildsprache erschafft ein besonderes Musiktheater-Erlebnis. Eine Einführung in das Stück findet um 14:00 Uhr im Konzertsaal Gera statt.

Infos und Karten in den Theaterkassen, telefonisch unter 0365 8279105 (Gera) bzw. 03447 585160 (Altenburg) sowie online unter www.theater-altenburg-gera.de

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