Altenburg - Am Donnerstag, den 5. März, lädt die Stadtbibliothek in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung zu einer Lesung mit anschließendem Gespräch ein. Der Herausgeber Dr. Wolfgang Bautz wird unter der Moderation von Wolfgang Höffken seine Publikation vorstellen.
Dr. Bautz, Soziologe, hat ausgehend von einem Klassentreffen des Abiturjahrgangs 1971 der Betriebsberufsschule des Elektromotorwerks in Wernigerode Gespräche über die Erlebnisse in der DDR und die Neuanfänge im wiedervereinigten Deutschland gesammelt. Die daraus entstandene Publikation „Klassentreffen – Gespräche über das Ende der DDR und die Neuanfänge im wiedervereinten Deutschland“ beleuchtet, was geschieht, wenn das politische System, in dem man aufgewachsen ist, innerhalb weniger Monate grundlegend verändert wird.
„Ein jeder von uns kennt diesen Moment: Ein Schuljahr ist beendet, es war das letzte vor dem Übergang in 'das wahre Leben'... Doch was passiert, wenn das gesellschaftliche und politische System, in dem man aufgewachsen und erwachsen geworden ist, durch etwas gänzlich anderes ersetzt wird?“
Die ursprünglich für diese Woche geplante Lesung wurde aufgrund von Krankheit verschoben. Um einen Platz zu sichern, wird um Voranmeldung gebeten:
Nutzen Sie die Gelegenheit für einen aufschlussreichen Abend über bedeutende Lebensereignisse und deren gesellschaftliche Kontexte!
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