„Ich träume von dir“ – 7. Philharmonisches Konzert
Mit dem 7. Philharmonischen Konzert lädt das Theater Altenburg Gera zu einem Abend voller musikalischer Höhepunkte ein. Unter der Leitung von Golo Berg, Generalmusikdirektor am Theater Münster, spielt das Philharmonische Orchester Altenburg Gera Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Alexis Aranda und Franz Schubert. Das Konzert findet am Freitag, den 20. März um 19:30 Uhr im Theaterzelt Altenburg statt. Den Auftakt des Abends bildet Mendelssohns Ouvertüre „Die schöne Melusine“, die mit ihrer Klangwelt das Publikum in die Legende eines jungen Mädchens entführt, das einen Tag in der Woche als Meerjungfrau lebt. Ergänzt wird das Programm durch Schuberts „Sechste Sinfonie“. Besonders spannend wird die Europäische Erstaufführung des Hornkonzerts von Alexis Aranda, interpretiert vom kolumbianischen Solohornisten Luis Fernando Mayo Ospina, der seit 2024 dem Philharmonischen Orchester Altenburg Gera angehört. Das Werk zählt zu den jüngsten Hornkonzerten der Musikgeschichte und bringt moderne Klangwelten auf die Bühne. Eine Einführung in das Konzert findet um 18:45 Uhr statt.
Pinocchios fantastische Reise auf der Bühne im Heizhaus Altenburg
Im Jahr 1881 veröffentlichte Carlo Collodi seine Geschichten um die lebendige Holzpuppe Pinocchio, die auf eine fantastische Reise gerät, in einer italienischen Wochenzeitung. Den Welterfolg, den sein kurz darauf in Buchform erschienener Roman im 20. Jahrhundert feiern sollte, erlebte der Autor nicht mehr. Die von ihm erfundenen Motive und Figuren jedoch kennt bis heute fast jedes Kind.
Das Stück um die tapfere Holzpuppe ist am Samstag, den 21. März um 15:00 Uhr im Heizhaus Altenburg zu erleben. Regisseur Matthias Thieme erzählt in seiner neuen Inszenierung von Pinocchios abenteuerlicher Reise, auf der er Erfahrungen sammelt, Prüfungen besteht und Schritt für Schritt lernt, was es heißt, Verantwortung zu übernehmen und seinen eigenen Weg zu finden.
Musik trifft Bild – 6. Kammerkonzert in Altenburg
Im 6. Kammerkonzert, am Sonntag, den 22. März um 11:00 Uhr verwandelt sich das Heizhaus Altenburg in einen multimedialen Raum. Es erklingt das „Quartett für das Ende der Zeit“ des französischen Komponisten Olivier Messiaen. Komponiert wurde es „Zu Ehren des Engels der Apokalypse“, der sagt „Es wird keine Zeit mehr geben“. Während die Musiker:innen spielen, sind Videosequenzen des Künstlers Christoph Brech zu sehen: Bilder von Kirchenfenstern, Bäumen sowie Sternen und Planeten, die aus ihrer Ordnung fallen und auf den Betrachter zufliegen.
Es musizieren Hendrik Schnöke (Klarinette), Judith Eisenhofer (Violine), Seo Young Lee (Violoncello) und Andrei Banciu (Klavier). Schauspielerin Antonia Marie Waßmund führt gemeinsam mit Hendrik Schnöke in das Werk ein und liest Texte zu den einzelnen Sätzen des Stückes.
Das Thüringer Staatsballett hautnah – Ein exklusiver Blick hinter die Kulissen der Tänzer:innen
Die für Sonntag, den 22. März um 14:30 Uhr geplante Vorstellung des Ballettabends „Rachmaninov – Zwischen den Welten“ entfällt. Stattdessen öffnet das Thüringer Staatsballett seine Türen zu „Ballett hautnah“ – einer exklusiven Werkstattschau, bei der das Publikum den Tänzer:innen direkt über die Schulter schauen kann. Der Eintritt ist frei, und Karten für „Rachmaninov“ können problemlos für eine andere Vorstellung im Theaterzelt Altenburg umgetauscht werden.
Die Veranstaltung beginnt mit einem kurzen Training, das zeigt, wie sich die Tänzer:innen auf eine Probe oder Aufführung vorbereiten. Danach präsentiert das Ensemble Ausschnitte aus kommenden Produktionen: „Glück, Tod und Traum“, eine Aufbereitung der Original-Choreografie von Yvonne Georgi, die 1925 als Ballettmeisterin am Reußischen Theater in Gera für Furore sorgte, in der Inszenierung von Ricardo Fernando vom Augsburger Staatstheater. Außerdem werden Ausschnitte aus den Proben zu „Romeo und Julia“ unter der Leitung des jungen Choreografen und Tänzers Emanuele Babici vom Stuttgarter Ballett präsentiert, der persönlich vor Ort sein wird.
Moderiert wird der Abend von Ballettmanager Sebastian Eilers, begleitet von Ballettdirektor Vitaliy Petrov, Ballettmeisterin Laura Bruna Rubio und den Tänzer:innen des Thüringer Staatsballetts. „Ballett hautnah“ bietet einen einmaligen Einblick in die Welt der Ballettprofis.
Infos und Karten in den Theaterkassen, telefonisch unter 0365 8279105 (Gera) bzw. 03447 585160 (Altenburg) sowie online unter www.theater-altenburg-gera.de
Literaturklassiker „Minna von Barnhelm“ auf der Bühne des Theaters Gera
Wenn Stolz auf Liebe trifft, entstehen turbulente Verwicklungen – und große Unterhaltung. „Minna von Barnhelm oder das Soldatenglück“ von Gotthold Ephraim Lessing erzählt mit viel Witz von den Schattenseiten falsch verstandener Männlichkeit und starken Frauen, die ihrer Zeit weit voraus sind. In einer Inszenierung von Catharina May feiert das Stück am Freitag, den 20. März um 19:30 Uhr Premiere im Großen Haus Gera.
Lessings Klassiker der Aufklärung behandelt Diskurse, die auch heute nicht an Relevanz verloren haben: Toxische Männlichkeit, der Kampf zwischen den Geschlechtern und soldatisches Ehrverständnis stehen im Mittelpunkt dieses turbulenten Schauspiels.
Eine Einführung in das Stück findet um 19:00 Uhr im Konzertsaal Gera statt.
Opernklassiker „Lucia di Lammermoor“ im Großen Haus Gera
Mit Gaetano Donizettis „Lucia di Lammermoor“ bringt das Theater Altenburg Gera am Samstag, den 21. März um 19:30 Uhr im Großen Haus Gera eine der berühmtesten Opern überhaupt auf die Bühne. Die tragische Geschichte einer jungen Frau, die zwischen familiärer Pflicht, Intrigen und ihrer verbotenen Liebe zerrieben wird, gehört zum festen Repertoire großer Opernhäuser von Mailand bis New York.Regisseurin Elena Maria Artisi erzählt die Handlung konsequent aus Lucias Sicht. Sie zeigt eine Frau, die in einer von männlicher Macht und Gewalt bestimmten Welt keinen Ausweg findet. So wird Lucia zur Symbolfigur und Anklägerin zugleich – ein erschütternd aktuelles Thema in Zeiten weltweit zunehmender Gewalt gegen Frauen.
Puppentheater für kleine Märchenfreunde
Das Puppentheater „Frau Holle“ erzählt am Sonntag, den 22. März um 11:00 Uhr im Puppentheater in Gera das altbekannte Märchen in einer frischen und witzigen Fassung. Empfohlen für Kinder ab fünf Jahren.
Vorstellungsausfall: „Riemannoper“ in Gera verschoben
Die Premiere der Riemannoper am Sonntag, den 22. März um 18:00 Uhr in der Bühne am Park Gera muss leider entfallen. Als neuer Premierentermin wurde Donnerstag, den 2. April um 19:30 Uhr in der gleichen Spielstätte festgelegt. Damit verschiebt sich der Start eines humorvollen Musiktheaterabends, der Operngeschichte einmal ganz anders erzählt.
Infos und Karten in den Theaterkassen, telefonisch unter 0365 8279105 (Gera) bzw. 03447 585160 (Altenburg) sowie online unter www.theater-altenburg-gera.de
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