Mit Gaetano Donizettis Belcanto-Meisterwerk „Lucia di Lammermoor“ präsentiert das Theater Altenburg Gera am Freitag, den 10. April um 19:30 Uhr im Theaterzelt Altenburg eine der berühmtesten Opern überhaupt auf der Bühne. Die tragische Geschichte einer jungen Frau, die um ihre Liebe betrogen und im Machtkampf zweier Familien in eine Zwangsheirat getrieben wird, gehört zum festen Repertoire der großen Opernhäuser von Mailand bis New York. Elena Maria Artisi erzählt die Geschichte aus Lucias Perspektive – als eine Erfahrung von Ohnmacht, Gewalt und dem Ringen um Selbstbestimmung in einer von männlicher Dominanz geprägten Welt.
Eine Einführung in das Stück findet 19:00 Uhr in der gleichen Spielstätte statt.
Das beliebte Konzertformat „Musik in den Häusern der Region“ kehrt zurück und lädt zu außergewöhnlichen Hörerlebnissen ein. Mitglieder des Philharmonischen Orchesters Altenburg Gera bringen ihre Musik direkt in private Wohnzimmer und Vereinsräume – und schaffen so einen besonders nahbaren und intimen Konzertmoment.
Am Samstag, den 11. April in Altenburg und Umgebung jeweils um 19:30 Uhr öffnen engagierte Gastgeberinnen und Gastgeber ihre Türen für exklusive Hauskonzerte. In dieser besonderen Atmosphäre werden private Räume zu klingenden Salons, in denen die Musik ganz unmittelbar erlebt werden kann. Die Nähe zwischen Publikum und Musikerinnen und Musikern ermöglicht dabei einen Austausch, wie er im klassischen Konzertsaal nur selten möglich ist.
Eintrittskarten sind für 5 Euro online sowie an der Theaterkasse in Altenburg erhältlich. Die genaue Adresse des jeweiligen Konzertortes wird den Besucherinnen und Besuchern nach dem Kartenkauf mitgeteilt.
Infos und Karten in den Theaterkassen, telefonisch unter 0365 8279105 (Gera) bzw. 03447 585160 (Altenburg) sowie online unter www.theater-altenburg-gera.de
Wenn Stolz auf Liebe trifft, entstehen turbulente Verwicklungen – und große Unterhaltung. „Minna von Barnhelm oder das Soldatenglück“ von Gotthold Ephraim Lessing erzählt mit viel Witz von den Schattenseiten falsch verstandener Männlichkeit und starken Frauen, die ihrer Zeit weit voraus sind. Das Stück, in einer Inszenierung von Catharina May, ist am Freitag, den 10. April um 19:30 Uhr im Großen Haus Gera zu sehen. Lessings Klassiker der Aufklärung behandelt Diskurse, die auch heute nicht an Relevanz verloren haben: Toxische Männlichkeit, der Kampf zwischen den Geschlechtern und soldatisches Ehrverständnis stehen im Mittelpunkt dieses turbulenten Schauspiels.
Eine Einführung in das Stück findet um 19:00 Uhr im Konzertsaal Gera statt.
Mit „glückliche menschen“ präsentiert das Theater Altenburg Gera am Samstag, den 11. April um 19:30 Uhr ein eindringliches Schauspiel in der Bühne am Park Gera, das den Blick auf soziale Ungleichheit in Europa richtet. Es handelt sich dabei um ein Auftragswerk der renommierten rumänischen Dramatikerin Elise Wilk. Ausgangspunkt der Handlung ist ein rätselhafter Todesfall: In einem rumänischen Wald nahe einer abgelegenen Armensiedlung wird eine Leiche gefunden. Doch schnell wird klar, dass es hier nicht nur um ein Verbrechen geht, sondern um weit verzweigte gesellschaftliche Zusammenhänge.
Elise Wilk zeichnet ein vielschichtiges Bild von Menschen, deren Lebenswelten kaum weiter auseinanderliegen könnten. Mit großer Empathie, scharfem Blick und feinem, teils schwarzem Humor stellt sie Fragen nach moralischer Verantwortung, Hilfsbereitschaft und Selbstbild einer privilegierten Gesellschaft – ohne einfache Antworten zu liefern.
Die Vorbereitungen für die Musical-Uraufführung „Frankenstein“ am 17. April laufen am Theater Altenburg Gera auf Hochtouren. Kurz vor der Premiere lädt das Produktionsteam zu einer informativen und unterhaltsamen Matinee ein, die spannende Einblicke in das neue Werk und seine Entstehung bietet.
Am Sonntag, den 12. April um 11:00 Uhr im Großen Haus Gera geben Kapellmeister Thomas Wicklein und Regisseur Thomas Weber-Schallauer gemeinsam mit Moderatorin und Chefdramaturgin Dr. Sophie Oldenstein interessante Einblicke in die Inszenierung. Sie berichten über die künstlerische Konzeption, die musikalischen Besonderheiten und die Herausforderungen der Umsetzung.
Mit dabei sind außerdem die Solistinnen und Solisten der Produktion: Kai Wefer als das „Geschöpf“, Claudia Müller als Elisabeth La Venza, Frankensteins Verlobte und spätere Ehefrau sowie Johannes Beck als Alphonse Frankenstein, Victors Vater. Begleitet von Sungwook Kim am Klavier geben sie musikalische Kostproben und einen ersten Vorgeschmack auf die Premiere.
Der Eintritt zur Matinee ist frei. Interessierte sind herzlich eingeladen.
Für kleine Märchenfreunde ab vier Jahren stattet „Schneewittchen“ dem Puppentheater Gera am Gustav-Hennig-Platz einen Besuch ab. Das Stück, gespielt von der Puppenspielerin Steffi König und dem Puppenspieler Tobias Weißhaupt, ist am Sonntag, den 12. April um 11:00 Uhr zu erleben.
Das Theater Altenburg Gera lädt erstmals am Sonntag, den 12. April um 14:30 Uhr in den Konzertsaal Gera zu einer musikalischen Reise der besonderen Art ein: „Komm mit nach Varasdin!“ vereint die schönsten Operettenmelodien in einem heiteren Abend.
Im Zentrum der Handlung steht ein altes Wiener Kaffeehaus in Bahnhofsnähe, Treffpunkt für charmante Kavaliere, erfahrene Lebemänner, eine kokette Ungarin, zankende Pärchen, heißblütige Gräfinnen und humorvolle Witwen – alle sind auf der Durchreise zu ihren Sehnsuchtsorten mit viel Liebesschmerz und erfrischenden Überraschungen, schmackhaft serviert vom Herrn Ober.
Mitreisende auf dieser Tour durch die Evergreens des Operettenrepertoires sind in jedem Fall Johann Strauss Sohn, Franz Lehár, Emmerich Kálmán, Robert Stolz, Paul Abraham, Fred Raymond usw. in einer Reise in die gute alte Zeit der Operette – inklusive Ohrwurm-Garantie!
Infos und Karten in den Theaterkassen, telefonisch unter 0365 8279105 (Gera) bzw. 03447 585160 (Altenburg) sowie online unter www.theater-altenburg-gera.de
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