Seine Deutschlandpremiere feierte VATERLAND als Eröffnungsfilm des 43. FILMFEST MÜNCHEN. Im Mai hatte der Film seine Weltpremiere im Wettbewerb der 79. Internationalen Filmfestspiele von Cannes und wurde mit dem Preis für die Beste Regie ausgezeichnet. Der Preis ist einer der vier Hauptpreise des Festivals. Neue Visionen Filmverleih hat die deutschen Kino-Rechte an VATERLAND lizenziert und wird den Film am 03. September 2026 bundesweit in den deutschen Kinos starten.
Eine Reise in die Heimat, die im Gedächtnis bleibt. In eindrücklichen Bildern erzählt VATERLAND von der Rückkehr des Literaturnobelpreisträgers Thomas Mann und seiner Tochter Erika Mann in ein Deutschland in Trümmern. Im Jahr 1949, anlässlich des 200. Geburtstags von Johann Wolfgang von Goethe, besuchen die beiden aus dem amerikanischen Exil kommend erstmals wieder ihre zerstörte Heimat. Ein emotionaler Roadtrip, der sie von Frankfurt am Main bis nach Weimar führt. Mit den preisgekrönten Schauspielern Hanns Zischler, Sandra Hüller, August Diehl, Devid Striesow, Joachim Meyerhoff, Fritzi Haberlandt, Milan Peschel und Enno Trebs vereint der Film eine deutsche Star-Besetzung.
Es ist der achte Film des Filmemachers Pawlikowski, der sein einzigartiges Gespür für große Geschichten in der europäischen Nachkriegszeit abermals unter Beweis stellt. Wie bereits in seinen früheren Filmen erweist sich Paweł Pawlikowski als Meister des verdichteten Erzählens. Seine scharfsinnige Inszenierungskunst erzählt nicht nur die Familiengeschichte eines großen Autors, sondern auch von dem Spannungsverhältnis zwischen Kunst und Politik, und davon, wie sich dieses Spannungsverhältnis tief in die Genese der deutschen Nachkriegsgeschichte eingeschrieben hat und bis heute nachhallt.
Bundesweiter Kinostart: 03. September 2026
Ein Film von Paweł Pawlikowski
mit Hanns Zischler, Sandra Hüller, August Diehl, Devid Striesow, Fritzi Haberlandt,
Milan Peschel, Joachim Meyerhoff u.v.m.
Spielfilm / Polen, Deutschland, Italien, Frankreich 2026 / 82 Minuten
Synopsis: Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begeben sich Literaturnobelpreisträger Thomas Mann (Hanns Zischler) und seine Tochter, die Schauspielerin, Autorin und Kabarettistin Erika (Sandra Hüller), auf eine Reise durch ein Deutschland in Trümmern – von Frankfurt in der amerikanischen Besatzungszone bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar. Zum Goethe-Jubiläum wünscht man sich auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze Worte des Trostes, der Zustimmung und der Vergebung vom größten aller Erzähler. Zwischen euphorischen Wagner-Erben und literarisch versierten Generälen wird Deutschlands wichtigster Schriftsteller hofiert und manchmal auch beschimpft, während das Drama seiner eigenen Familie leise eskaliert. Es ist das erste Mal seit dem Krieg, dass Thomas Mann in sein Heimatland zurückkehrt, aus dem er einst ins Exil geflohen war. Eine Reise in die verwundete deutsche Seele, die heilen soll – sie wird für Erika und den Zauberer, wie seine Kinder Thomas Mann oft nannten, zu einer Reise ins Innerste.
Nach dem Oscar-prämierten IDA und dem vielfach ausgezeichneten Drama COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE (Beste Regie in Cannes, fünf Europäische Filmpreise, darunter für den Besten Film) erzählt Paweł Pawlikowski in überragenden Kinobildern eine große deutsche Familiengeschichte im Tumult der Nachkriegszeit. Mit zarter Unerbittlichkeit überblendet VATERLAND den Nullpunkt der deutschen Geschichte mit dem Finale einer Familiensaga. Eine intensive filmische Erfahrung, getragen von einem überragenden Ensemble.
Kommentare