Altenburg - Im Rahmen einer Sonntagsführung durch die Ausstellung „Koffer, Kutschen und Kartons“ können Besucherinnen und Besucher am Sonntag, 9. August 2026, um 14 Uhr im Residenzschloss Altenburg in die Geschichte des „Ankommens“ eintauchen. Anlass ist die Neugründung des Herzogtums Sachsen-Altenburg vor 200 Jahren – damals wie heute ein prägendes Thema.
Als Folge des Teilungsvertrags zu Hildburghausen wurde das Herzogtum Sachsen-Altenburg im Jahr 1826 neu gegründet. Herzog Friedrich verlor dabei nicht nur seine bisherige Residenz in Hildburghausen, sondern musste sich mit seiner Ankunft in Altenburg auch einen neuen Hof aufbauen. Dieses historische Ereignis bildet den Ausgangspunkt der Ausstellung „Koffer, Kutschen und Kartons“ im Schlossmuseum Altenburg.
Die Schau versammelt zahlreiche historische Dokumente sowie Kunstwerke, Mobiliar und Dekorationsobjekte. Sie erzählen von der Ertüchtigung der Schlossanlage im Zuge des „Ankommens“ und machen deutlich, wie viel Planung, Arbeit und Umbauten notwendig waren, um eine neue Residenz aufzubauen.
Darüber hinaus spannt die Ausstellung – und damit auch der Rundgang – einen Bogen bis in die Gegenwart. Einblick geben zahlreiche Geschichten, die unterschiedliche Gründe des Ankommens in Altenburg beleuchten. So erhalten die Teilnehmenden einen umfassenden Eindruck von 200 Jahren Residenz- und Stadtgeschichte.
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