Altenburg. Die Sanierung und Weiterentwicklung des Lindenau-Museums geht voran: Die Rohbauarbeiten für das neue Stadtgeschoss sind an die Firma GMW Solidbau aus Glauchau vergeben worden. Derzeit laufen die Detailabstimmungen zum Bauablauf.
Im November sollen zunächst Mikropfähle zur Ertüchtigung der Fundamente eingebracht werden. Nach Abschluss der statischen Sicherungsarbeiten am Bestandsgebäude und weiterer Arbeiten im Innenraum ist geplant, den Erdwall vor dem Museum abzutragen und die Baugrube für das Stadtgeschoss auszuheben. Der Neubau soll auf der Rückseite beginnen und schrittweise in Richtung Gabelentzstraße voranschreiten.
Das Stadtgeschoss entsteht nicht nur an der Nordseite des Museums: Es wird auch Teile der West- und Ostseite sowie abschnittsweise die Südseite umfassen. Vorgesehen ist eine langlebige Natursteinfassade, ergänzt durch Hochbeete und eine vollständig begrünte Dachterrasse.
Das neue Geschoss soll einen barrierefreien Eingang mit Foyer und Kassenbereich schaffen. Geplant sind außerdem ein Museumsshop mit Lounge, ein Aufzug sowie öffentlich einsehbare Bereiche der Keramikwerkstatt. Nebenräume wie Technikflächen werden ebenfalls dort untergebracht. Dadurch sollen im historischen Museumsgebäude zusätzliche Flächen für Ausstellungen entstehen.
Insgesamt erhält das Museum durch das Stadtgeschoss 550 Quadratmeter zusätzliche Fläche. Der neue Zugang soll den Besuchenden einen zeitgemäßen Einstieg in den Rundgang ermöglichen.
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