Das Thüringer Landesverwaltungsamt hat 2025 Fördermittel in Höhe von insgesamt 15,45 Millionen Euro für den Brand- und Katastrophenschutz sowie die allgemeine Hilfe bewilligt. Das sind gut 400.000 Euro mehr als 2024 (15,046 Millionen Euro) und ist die höchste Fördersumme seit 2015. Mit den Landesmitteln wurden Städte, Gemeinden und Landkreise bei Beschaffungen und Bauvorhaben unterstützt. „Gut ausgestattete Feuerwehren sind ein zentraler Baustein der öffentlichen Sicherheit“, sagte Innenminister Georg Maier. „Mit den Fördermitteln stellen wir sicher, dass unsere Einsatzkräfte im Ernstfall schnell, zuverlässig und mit moderner Technik helfen können.“
Schwerpunktmäßig gefördert wurden erneut neue Feuerwehrfahrzeuge. Insgesamt wurden 70 Anträge bewilligt. Das Fördervolumen lag bei rund 10,1 Millionen Euro. Auch der Ausbau der Warninfrastruktur wurde weiter vorangetrieben: Für 57 Anträge für neue Sirenen oder zur Umrüstung bestehender Anlagen stellte das Land knapp 870.000 Euro bereit. Für den Neu- und Umbau von Feuerwehrhäusern erhielten acht kommunale Aufgabenträger Fördermittel in Höhe von insgesamt 1,53 Millionen Euro.
Bei der Mittelvergabe spielte neben fachlicher Förderfähigkeit auch der Paritätsgedanke eine wichtige Rolle. Alle Landkreise, kreisfreie Städte und Gemeinden sollen grundsätzlich von Landesförderungen profitieren. Die höchste Einzelfördersumme wurde 2025 mit rund 2,1 Millionen Euro an den Kyffhäuserkreis für den Neubau eines Katastrophenschutzzentrums bewilligt.
Zusätzlich zu den Erstbewilligungen erließ das Thüringer Landesverwaltungsamt 37 Änderungsbescheide für Folgebewilligungen mit einem Gesamtvolumen von rund 3,5 Millionen Euro. Damit konnten bereits geförderte Bau- und Beschaffungsmaßnahmen auch bei Verzögerungen finanziell abgesichert werden.
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