Der Winter hat das Altenburger Land fest im Griff, was bedeutende Herausforderungen für die Mitarbeiter der Kreisstraßenmeisterei mit sich bringt. Diese sind nahezu im Dauereinsatz, um die 234 Kilometer Kreisstraßen von Schnee und Eis freizuhalten.
Bei entsprechender Wetterlage beginnt jede der sieben Touren durch den Landkreis um 4 Uhr. Eine Strecke dauert in der Regel zwei bis drei Stunden, kann jedoch bei extremen Witterungsbedingungen auch länger in Anspruch nehmen. Sind die Touren beendet, wird bei Bedarf sofort erneut gestartet. Die Mitarbeiter fahren bis 22 Uhr, und das an Wochentagen, Wochenenden sowie Feiertagen.
Seit November haben die Straßenwärter bereits 301 Touren absolviert, was deutlich mehr ist als im Vorjahr. Dies wirkt sich auch auf den Verbrauch von Streusalz aus.
Christian Küchler, der Chef der Kreisstraßenmeisterei, erklärt, dass es um den Gefrierpunkt deutlich mehr Taulastwechsel gibt als in der Vorsaison: „Plötzlich kalt, dann wieder warm. Das macht die Straßen rutschig.“ Dennoch bleibt Küchler optimistisch in Bezug auf den Streusalzvorrat: „Wir können jederzeit eine Charge nachbestellen.“
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