„Alles, was wir im Leben brauchen, ist mehr Menschlichkeit.“ Getreu diesem Leitsatz des Dalai Lama bewiesen fünf Kameraden der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Altenburg-Kosma beim diesjährigen „Mammutmarsch“ rund um Leipzig außergewöhnliche Ausdauer. Auf der 42 Kilometer langen Strecke sammelten sie durch ihre persönliche Initiative eine Spende in Höhe von 1.150 Euro, die nun dem Hospiz zugutekommt.
Die Idee, den sportlichen Ausgleich zum anspruchsvollen Feuerwehrdienst mit einem wohltätigen Zweck zu verbinden, entstand direkt in den Reihen der Kameraden. Während im Innenbereich des Hospizes bereits Projekte wie eine neue Deckenmalerei fertiggestellt werden konnten, fließen die nun erwanderten Gelder gezielt in die Gestaltung und den Erhalt des Hospizgartens.
Der Garten ist für die Gäste des Hospizes ein unersetzlicher Rückzugsort an der frischen Luft und bietet Raum für Ruhe und Naturerlebnisse. Da die Pflege solcher Außenanlagen auf Unterstützung angewiesen ist, kommt die Spende der Feuerwehr genau zur rechten Zeit.
„Wir wollten eine Einrichtung in unserer Region unterstützen, deren Arbeit uns am Herzen liegt“, erklärt Wehrleiter Matthias Riedel. „Dass wir durch den Mammutmarsch 1.150 Euro für den Hospizgarten beisteuern können, freut uns als Team sehr.“
Die Leitung des Kompetenzzentrums, Dominique Jahn, zeigt sich tief bewegt von der Aktion: „Es ist ein großartiges Zeichen der Solidarität, wenn Einsatzkräfte in ihrer Freizeit solche körperlichen Herausforderungen auf sich nehmen, um unseren Gästen eine Freude zu bereiten. Ein herzliches Dankeschön an die fünf Kameraden für diese beeindruckende Spende.“
Dank der 42 Kilometer, die die Kameraden „unter die Füße nahmen“, kann die Lebensqualität im Außenbereich des Hospizes nun weiter nachhaltig gefördert werden.
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