Am 12. Mai 2026 traf sich die Rotkreuzgemeinschaft Lucka, um zwei langjährige Blutspender zu würdigen: Martin Simon (Altpoderschau) für seine 125. und Uwe Hentschel (Lucka) für seine 150. Blutspende.
Der 73-jährige Martin Simon, der bereits früher bei Veranstaltungen zu Gast war, betonte schmunzelnd: „Ich muss doch ein Vorbild sein für die jungen Leute.“ Er bedauert, dass vergleichsweise wenige junge Menschen zur Blutspende kommen, und erinnert an seine eigene Motivation durch die damalige Gemeindeschwester Schwester Brigitte in Kriebitzsch.
Uwe Hentschel berichtete, wie ihn in den 1980er Jahren Kollege Michael Fleck im Braunkohletagebau Schleenhain zur ersten Spende überredete; damals arbeiteten beide als Lokfahrer. Beide Geehrten sind sich einig: Blutspenden ist wichtig, weil jede und jeder in eine Situation geraten kann, in der er oder sie selbst auf Blut angewiesen ist.
Die Anwesenden wiesen darauf hin, dass es besonders in Urlaubs- und Ferienzeiten schwieriger wird, ausreichend Blutkonserven vorrätig zu halten. Zudem seien Blutspendetermine gute Gelegenheiten für Begegnungen und Gespräche mit Bekannten. Ein ausdrücklicher Dank ging an die Blutspendeteams in Lucka und Meuselwitz — insbesondere für die Versorgung und den Imbiss vor Ort.
Die Rotkreuzgemeinschaft wünscht Herrn Simon und Herrn Hentschel weiterhin viele gesunde Jahre und zahlreiche weitere Spenden. Die Gemeinschaft ruft abschließend alle Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme auf: „Es ist wichtig, Blut zu spenden – gehen Sie Blut spenden!“
Termine:
Weitere Informationen: www.blutspende-leben.de
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