Altenburg wird zur „Schwammstadt“: Pilotprojekt startet im Sommer - ABG-Net.de
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Altenburg wird zur „Schwammstadt“: Pilotprojekt startet im Sommer |

(Foto: Bild wurde mit KI generiert und dient lediglich zur Veranschaulichung.)

Altenburg wird zur „Schwammstadt“: Pilotprojekt startet im Sommer

Pressemitteilungen
15.07.2026, 10:42 Uhr
Von: Stadtverwaltung Altenburg
Altenburg ist Pilotkommune im bundesweiten Projekt „Schwammstadt-Beratung“. Ziel ist, wassersensible Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung so auszuarbeiten, dass sie später als Grundlage für Investitionen und Förderanträge dienen.

Pilotprojekt: Wie kann Altenburg zur „Schwammstadt“ werden?

Die Stadt Altenburg ist als Pilotkommune für das bundesweite Beratungsprojekt „Schwammstadt-Beratung“ ausgewählt worden. Damit zählt Altenburg zu den ersten Kommunen in Deutschland, die im Rahmen des Investitionsberatungsauftrags (IBA) des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) bei der Entwicklung konkreter Maßnahmen für eine wassersensible Stadtentwicklung unterstützt werden. Die Beratung wird vollständig durch das BMF finanziert und erfolgt für die Stadt kostenfrei.

Das Pilotprojekt richtet sich insbesondere an kleine, finanzschwache Kommunen in Ostdeutschland, die bereits erste Schritte zur Klimafolgenanpassung unternommen haben. Diese Vorhaben sollen nun weiterentwickelt werden, bis sie in der Praxis umgesetzt werden können. Im Fokus stehen dabei vor allem das Abbauen von Hemmnissen bei Planung, Bewertung und Finanzierung sowie die Unterstützung bei der Umsetzung konkreter Projekte.

Gemeinsam mit den Projektbeteiligten sollen geeignete Maßnahmen zur sogenannten „Schwammstadt“ identifiziert und fachlich geprüft werden. Dazu gehören Bewertungen hinsichtlich Umsetzbarkeit, Wirtschaftlichkeit sowie möglicher Förder- und Finanzierungsoptionen. Ziel ist es, die Maßnahmen so weit auszuarbeiten, dass sie als belastbare Grundlage für Investitionsentscheidungen und Förderanträge dienen können.

Die Beratung wird durch die „PD – Berater der öffentlichen Hand GmbH“ durchgeführt und läuft von Juli bis Oktober 2026. Neben den individuellen Ergebnissen für Altenburg entsteht im Rahmen des Projekts zudem ein praxisorientierter Leitfaden, der auch anderen Kommunen als Orientierung bei der Planung und Umsetzung von Schwammstadt-Maßnahmen dienen soll.

Mit der Teilnahme an dem Pilotprojekt stärkt Altenburg die Anstrengungen, den Folgen des Klimawandels wirksam zu begegnen. Dazu zählen Maßnahmen, die unter anderem die Regenwasserbewirtschaftung verbessern, Flächen entsiegeln und den Ausbau grün-blauer Infrastruktur vorantreiben. Solche Ansätze helfen dabei, die Stadt besser auf Starkregen, Hitzeperioden und Trockenheit vorzubereiten und gleichzeitig die Lebensqualität langfristig zu erhöhen.

Kommentare

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Thomas Beuchler, 19.07.2026
Tod geborenes Kind.
K. Jähnig , 15.07.2026
Ich sehe das positiv, wenn so wohlhabende Städte wie ABG, solche Projekte starten ! Alles Andere ist ja in Ordnung in der Stadt ! Man kann zu der Art Stadtoberen nur gratulieren !
Preiß Ilona, 15.07.2026
Der Artikel beinhaltet zuviel bürokratische Inhalte und wenig konkretes. Man sollte mal z.B. bei Neubauten, Eigenheimen u.s.w. auf versiegelte Flächen den Hauptaugenmerk legen, s. Wohngebiet Goldene Glucke. Manch Eigenheimbesitzer dort ist mit Beton und Steine als Zaun total ringsherum versiegelt.Daß man so eineBauweise geduldet hat ist fraglich.
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