Mit Beginn des neuen Schuljahres haben sich an mehreren Altenburger Schulen die Unterrichtsbedingungen verbessert. Während der Sommerferien wurden zahlreiche Bau- und Sanierungsarbeiten umgesetzt. Insgesamt investierte die Stadt dafür rund 1,5 Millionen Euro.
Ein Schwerpunkt lag auf der Dietrich-Bonhoeffer-Schule. Im Herbst beginnt zudem der umfangreiche Ausbau der Gemeinschaftsschule Erich Mäder.
An der Dietrich-Bonhoeffer-Schule wurde eine neue Schulspeisung mit Ausgabeküche eingerichtet. Auch die Instandsetzung des Daches ist weit vorangeschritten und soll im Oktober abgeschlossen werden.
Mitte September beginnt außerdem der erste Abschnitt der Elektroinstallationsarbeiten. Im Anschluss sind Verschönerungsarbeiten vorgesehen, die aufgrund der Elektroarbeiten notwendig werden.
In der Wilhelm-Busch-Schule wurden die Sommerferien für die lärmintensive Erneuerung der Heizkörper genutzt. Im ersten, nahezu abgeschlossenen Bauabschnitt erhielten 17 Klassenräume moderne Heizungen.
Auch in der Grundschule in der Platanenstraße wurde in die Raumheizung investiert. Die fast abgeschlossene Erneuerung umfasste im ersten Bauabschnitt 18 Klassen- und Horträume.
Für die kommenden Herbstferien sind zusätzlich Maler- und Fliesenarbeiten geplant.
In der Martin-Luther-Schule ist die Erneuerung der Beleuchtung in neun Klassenräumen nahezu abgeschlossen. Dort wurde moderne LED-Technik installiert.
Auf dem Bolzplatz der Grundschule Karolinum wurde die Entwässerungsanlage verbessert. Dadurch kann Regenwasser nun besser ablaufen, sodass der Platz schneller trocknet und wieder genutzt werden kann. Zuvor hatten sich dort wiederholt Pfützen gebildet.
Die Kosten für die genannten Investitionen in die städtischen Schulgebäude belaufen sich insgesamt auf rund 1,5 Millionen Euro.
In der Gemeinschaftsschule Erich Mäder startet in Kürze der umfangreiche Ausbau des Schulstandorts. Die Arbeiten beginnen mit einem Neubau auf dem Schulhof. Außerdem soll die alte Turnhalle zu einem Multifunktionsgebäude umgebaut werden, in dem unter anderem der Speiseraum untergebracht wird.
In weiteren Bauabschnitten werden auch Teile des bestehenden Schulgebäudes umgebaut. Die Arbeiten sollen abschnittsweise erfolgen, damit der Schulbetrieb berücksichtigt werden kann.
Für die Finanzierung des Millionenprojekts kann die Stadt Fördermittel aus den Programmen „Schulbau-Invest“ und „Ganztags-Invest“ des Freistaats Thüringen einsetzen.
In der Grundschule Karolinum soll die Zeit der bevorstehenden Herbstferien genutzt werden, um die Instandsetzung der Fenster fortzusetzen.
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