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Mitteldeutsche Handballoberliga Frauen - 1. Spieltag | SV Aufbau Altenburg gegen Görlitzer HC 24:24 (12:11) |

(Foto: Wolfgang Wukasch)

Mitteldeutsche Handballoberliga Frauen - 1. Spieltag | SV Aufbau Altenburg gegen Görlitzer HC 24:24 (12:11)

Sportgeschehen Handball
11.09.2023, 10:08 Uhr
Von: Wolfgang Wukasch
In der Schlussminute verschenken Aufbau-Frauen Sieg – Unnötiger Punktverlust im Schlussspurt +++ 59 Minuten klar bessere Mannschaft reicht am Ende nicht für zwei Punkte

Mit dem 1.Spieltag der Mitteldeutschen Handballoberliga der Frauen zog nach Pokalturnieren des SV Aufbau Altenburg der Punktspielalltag der Saison 2023/24 der verschiedenen Ligen und Klassen ein. ein. Die Schützlinge des Trainerduos Ronny Bärbig/Antonio Rohr empfingen keine Geringeren als den Görlitzer HC. Die Gäste aus der Oberlausitz belegten in der ergangenen Saison Platz vier, die Skatstädterinnen Rang neun nach 20 Spielen. Das Heimspiel im Oktober letzten Jahres gewannen die Aufbau-Cracks knapp mit 30:29, das Auswärtsspiel im Januar 2023 ging mit 24:33 verloren. Fraglos wollten sich die Bärbig/Rohr-Schützlinge mit einem Sieg vor eigenem Publikum einen guten Saisonstart sichern, zumindest war im Goldenen Pflug alles für einen Erfolg gerichtet. 

Mit Schwung ging es in den Saisonauftakt, nach 33 Sekunden lagen zwar die „Görls" vorn, doch nach dem Ausgleich von Franziska Bärbig (3:26 Min.) nahm Aufbau Fahrt auf und zog, wiederum war es von links Franziska Bärbig, auf 4:1 davon. Der verdiente Vorsprung hielt bis zu Minute 24 (10:6). Die Auszeit des Görlitzer Coachs Dirk Puschmann zeigte Wirkung, vier Sekunden vor dem Pausenkaffee brachte Aleksandra Kutnik mit verwandeltem Strafwurf die Gäste überraschend auf 12:11 heran. Das Spiel auf Augenhöhe, mit leichten Vorteilen für die Altenburgerinnen, setzte sich in Hälfte zwei fort. Nach Görlitzer Ausgleich (12:12) stellten die Gastgeberinnen durch Tore von Simona Talarova (insgesamt 4 Tore), Nancy Scheffler (4) und Franziska Bärbig (7) mit einem 15:12-Zwischenstand die Weichen auf Sieg. 

Wobei dazu auch die Torhüterinnen Nora Mestyan und Gina Perkowski wesentlich beitrugen. Aber auch Jenny Galonsky (6 Tore), Vivien Maria Klöppel (2) und die seit längerer Pause wieder im Team stehende Yvonne Dietrich (1) setzten positive Akzente. In der 56.Minute und einem Viertorevorsprung (24:20) schienen die Messen zugunsten der Aufbau-Spielerinnen gelesen. Drei Tore der Görlis in Folge (58:09.Min./24:23) durch Marzena Hochmann ließen dann jedoch (fast) Böses erahnen. Und tatsächlich netzte die gleiche Spielerin nach Unaufmerksamkeit im Aufbau-Team 48 Sekunden später zum 24:24-Ausgleich ein. Sollte die Auszeit der Gäste 36 Sekunden vor Ende noch den Sieg bringen, oder wollte man mit dem Ausgleich, und damit einen Punkt aus der Skatstadt an die Neiße zu entführen, zufrieden sein. 

Eine spannende Frage. Dann aber wäre der gesamte Spielverlauf auf den Kopf gestellt worden. Aber so ist es auch im Handball, Sieg oder Niederlage, es entscheidet sich erst mit dem Schlusspfiff. Am Sonnabend, 16.September, reisen die Aufbau-Frauen zum ersten Saisonauswärtsspiel nach Niederndodeleben. Der TSV gewann sein Auswärtsspiel gegen SG Apolda/Großschwabhausen deutlich mit 30:18. Konzentration bis Ende der 60 Spielminuten sollte das Maß aller Dinge sein. Auch die Thüringenligamannschaften der Männer greifen am kommenden Sonnabend ins Wettkampfgeschehen ein. 

Derbytime ist in Ronneburg angesagt, wenn Gastgeber HSV (Vorjahresachter) in der Sporthalle Zeitzer Straße um 19.00 Uhr die Männer vom SV Aufbau Altenburg (11.) empfängt. Auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung hoffen die Skatstädter im Hexenkessel von Ronneburg.

Jenny Galonsky erweist sich als sichere Siebenmeterwerferin (Foto: Wolfgang Wukasch)
Zufrieden sieht anders aus. Die Trainer der Aufbau-Frauen Ronny Bärbig und Antonio Rohr nach dem 24:24-Remis gegen den Görlitzer HC (Foto: Wolfgang Wukasch)
Unkonzentriertes Agieren der Aufbau-Frauen führt kurz vor Spielende zum Punktverlust (Foto: Wolfgang Wukasch)

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