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Eispiraten mit einem Sieg und einer Niederlage am Wochenende | Eispiraten Crimmitschau

Eispiraten Crimmitschau (Foto: Eispiraten Crimmitschau)

Eispiraten mit einem Sieg und einer Niederlage am Wochenende

Sportgeschehen Eishockey
29.01.2024, 09:55 Uhr
Von: Presseinformation der Eispiraten Crimmitschau GmbH
+++ 4:2! Eispiraten besiegen Vorjahresmeister Ravensburg +++ 0:4! Eispiraten unterliegen Selb im Heimderby

4:2! Eispiraten besiegen Vorjahresmeister Ravensburg

Westsachsen klettern auf Tabellenplatz 3

Die Eispiraten Crimmitschau haben am heutigen Freitagabend den dritten Sieg in Folge eingefahren und die Ravensburg Towerstars mit 4:2 geschlagen. Die Westsachsen konnten sich nach einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einem großen Kampf beim Vorjahresmeister der DEL2 durchsetzen und stehen nun mit 66 Zählern auf dem dritten Tabellenplatz.

Nachdem Jussi Tuores in dieser Woche noch erkältet ausfiel und Assistenztrainer Esbjörn Hofverberg die Trainingseinheiten im Sahnpark übernahm, konnte der Cheftrainer doch die Auswärtsreise nach Ravensburg antreten. Nicht mit dabei waren hingegen Colin Smith, der nach seiner Adduktorenverletzung zwar schon wieder mit dem Team trainiert, aber noch nicht ganz beschwerdefrei ist, sowie Justin Büsing und Lucas Böttcher.

Die Eispiraten erwischten dennoch einen guten Start. Tobias Lindberg, Henri Kanninen und Dominic Walsh konnten sich schnell gute Möglichkeiten herausspielen, scheiterten aber noch am ehemaligen Crimmitschauer Ilya Sharipov im Tor der Towerstars. Nach acht Minuten war der deutsch-russische Schlussmann aber machtlos. Thomas Reichel bediente Vinny Saponari, der mit seinem Direktschuss in den Winkel zur verdienten 1:0-Führung traf. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in welchem auch Oleg Shilin immer wieder seine Klasse unter Beweis stellen musste. Kurz vor dem Ende des ersten Durchgangs waren es aber wieder die Gäste aus Westsachsen, die sich für einen ordentlichen Auftritt im Startdrittel belohnen konnten. Vinny Saponari umkurvte das Tor der Towerstars und bediente Ladislav Zikmund mustergültig. Der tschechische Offensivmann blieb eiskalt und schoss zum 2:0 ein (20.).

Die Ravensburger wurden im Mitteldrittel allerdings besser. Zwar konnten die Crimmitschauer in Person von Lindberg und Walsh kurz nach dem Wiederbeginn wieder hochkarätige Torchancen verbuchen, blieben dabei aber jeweils nur zweite Sieger gegen Sharipov. In der Folge drängten die Hausherren aber auf den schnellen Anschluss und durften nach 26 Minuten erstmals jubeln. Luigi Calce überwand Oleg Shilin im Nachschuss – 1:2. Die Westsachsen legten in der Folge ein diszipliniertes Defensivspiel an den Tag, wenngleich die Towerstars alles in die Waagschale warfen, um das Spiel auszugleichen. Dennoch konnten sich die Eispiraten zwei Minuten vor dem Ende des Mitteldrittels aber wieder etwas Luft verschaffen. Hayden Verbeek zündete den Turbo und vollendete einen blitzsauberen Konter mit seinem Treffer zum 3:1 – Ilya Sharipov blieb dabei erneut machtlos (38.).

Mit dem Start des dritten Drittels gab es auf dem Eis ein paar personelle Veränderungen. Hayden Verbeek und Oliver Granz lieferten sich beim Gang vom Eis in die Kabine einen Fight – für beide war die Partie noch vor dem Start des letzten Durchgangs somit beendet. Dem Spiel tat dies aber keinen Abbruch. Die 2.586 Zuschauer sahen weiter eine schnelle und intensive Partie beider Teams, auch wenn die Gastgeber mittlerweile wieder mehr Spielanteile hatten. Die Crimmitschauer stemmten sich lange gegen einen weiteren Gegentreffer, in der 49. Minute konnte Nick Latta mit seinem Handgelenkschuss in den Winkel aber auf 2:3 verkürzen. Die Spannung in der Ravensburger CHG-Arena nahm so noch einmal drastisch zu, doch der Vorjahresmeister der DEL2 schwächte sich kurz vor dem Ende selbst. Nick Latta erhielt gleich mehrere Strafen- in Überzahl war es schließlich erneut Vinny Saponari, der im dritten Anlauf ins verwaiste Tor der Towerstars einschoss und somit in der 59. Minute den 4:2-Endstand besorgte.

Die Eispiraten behielten letztlich also die Oberhand beim Vorjahresmeister der DEL2 und konnten zugleich den dritten Sieg in Serie einfahren. Dieser dürfte ordentlich Selbstvertrauen geben. Im Kampf um die direkten Playoffs treffen die Crimmitschauer nun am Sonntag als Tabellendritter im Sahnpark auf die Selber Wölfe (28.01.2024 – 17.00 Uhr).
 

Torfolge (0:2, 1:1, 1:1):

0:1 Vincent Saponari (Thomas Reichel) 07:37
0:2 Ladislav Zikmund (Vincent Saponari, Thomas Reichel) 19:30
1:2 Luigi Calce (Tim Gorgenländer, Maximilian Hadraschek) 25:52
1:3 Hayden Verbeek (Max Balinson) 37:65
2:3 Nickolas Latta (Niklas Hübner, Lukas Mühlbauer) 48:24
2:4 Vincent Saponari (Tobias Lindberg) 58:15

Zuschauer: 2.586
 

0:4! Eispiraten unterliegen Selb im Heimderby

Kleine Siegesserie der Westsachsen reißt im sächsisch-fränkischen Derby

Die Eispiraten Crimmitschau mussten nach drei Siegen in Folge am heutigen Abend eine Niederlage im Heimderby gegen die Selber Wölfe einstecken. Die Westsachsen, die mit dünner Personaldecke in diese Partie gingen, hielten lange mit, hatten den Franken vor allem im Schlussabschnitt aber nichts mehr entscheidend entgegenzusetzen. Die Crimmitschauer rutschen so auf den fünften Tabellenplatz zurück, haben aber weiterhin einen direkten Playoff-Spot inne.

Vor dem Derby gegen die Selber Wölfe musste Jussi Tuores mehrere Hiobsbotschaften hinnehmen. Neben dem Langzeitverletzten Colin Smith (Adduktorenprobleme) gesellten sich ebenso Ole Olleff (Unterkörperverletzung), Henri Kanninen (Oberkörperverletzung) und Lucas Böttcher (Bindehautentzündung) zum wieder größer werdenden Lazarett. Hayden Verbeek wurde von der DEL2 zusätzlich für ein Spiel gesperrt.

Wieder mit dabei war dafür Justin Büsing, der aus Bremerhaven anreiste und ein offenes Eishockeyspiel im ersten Durchgang sah. Beide Mannschaften spielten mit offenem Visier und konnten sich immer wieder hochkarätige Möglichkeiten erspielen. In einer schnellen und rassigen Partie waren es aber immer wieder die beiden Goalies Oleg Shilin und Michael Bitzer, der zwischen 2019 und 2021 selbst das Eispiraten-Trikot trug, welche ihr Team mit starken Saves vor Gegentoren im Startdrittel bewahrten. Mit einem torlosen Remis ging es also in die Katakomben.

Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs sahen die 3.462 Zuschauer einen offenen Schlagabtausch beider Rivalen. Während auf Seiten der Eispiraten Tobias Lindberg und Dominic Walsh verpassten, war es Oleg Shilin im Tor der Westsachsen, der mit weiteren starken Paraden das 0:0 lange festhielt und dabei auch einen Alleingang von Rasmus Heljanko bärenstark vereitelte. Der Druck der Franken gegenüber den ersatzgeschwächten Crimmitschauern wuchs nun aber von Minute zu Minute. Daniel Schwamberger war es schließlich, der mit seinem Handgelenkschuss nach knapp 30 Minuten zum 0:1 einnetzte.

Die Mannschaft von Jussi Tuores konnte diesen Schock nicht so richtig verdauen – die Wölfe wussten den Schwung dagegen mitzunehmen und trafen nur zwei Minuten später erneut. Nick Miglio drückte auf die Tube und nahm den mitgelaufenen Rasmus Heljanko mit, der mit seinem trockenen Schuss in die lange Ecke auf 0:2 erhöhte. Erst mit Ende des Mitteldrittels wurden die Pleißestädter wieder aktiver, jedoch scheiterten erneut Tobias Lindberg, Max Balinson oder aber Dominic Walsh immer wieder an Michael Bitzer.

Ein Comeback bahnte sich im Schlussdrittel dennoch nicht an. Bereits 31 Sekunden nach dem Wiederbeginn war es mit dem völlig alleinstehenden Jordan Knackstedt ein ehemaliger Crimmitschauer, der die Vorentscheidung für die Selber Wölfe herbeischoss – 0:3 (41.). Den Mannen von Chefcoach Jussi Tuores fiel in der Folge nicht mehr viel ein. Ein ums andere Mal musste Oleg Shilin zudem noch einmal eingreifen und seine ganze Klasse zeigen. Der Deutsch-Russe zog sich wenige Minuten vor dem Ende allerdings auch eine kleine Verletzung zu – um kein Risiko einzugehen, tauschte Tuores schließlich noch einmal die Goalies. Doch auch Christian Schneider blieb nicht ohne Gegentor. Einem Kampf um den Puck an der Bande folgte das Zuspiel auf Steve Hanusch, der mutterseelenallein im Slot auftauchte und zum 0:4-Endstand einnetzte (57.).

Ein gebrauchter Abend für die personell angeschlagenen Westsachsen, die sich nach den starken Auftritten in der Vorwoche nicht erneut belohnen konnten und nach drei Siegen in Serie nun wieder eine Niederlage einstecken mussten. Viel Zeit zum Analysieren und Regenerieren bleibt nun aber nicht. Bereits am Dienstagabend empfangen die Westsachsen im heimischen Sahnpark den EC Bad Nauheim (30.01.2024 – 20.00 Uhr) zum nächsten wichtigen Duell in der DEL2.
 

Torfolge (0:0, 0:2, 0:2):

0:1 Daniel Schwamberger (Lukas Vantuch, Leon Dalldush) 29:21
0:2 Rasmus Heljanko (Nick Miglio) 31:39
0:3 Jordan Knackstedt (Chad Bassen, Rasmus Heljanko) 40:31
0:4 Steve Hanusch (Lukas Vantuch, Leon Dalldush) 56:34

Zuschauer: 3.462

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