Die Eispiraten Crimmitschau sind mit einer Niederlage in die Pre-Playoffs gestartet. Im ersten Spiel gegen die Lausitzer Füchse mussten sie sich mit 2:3 in der ersten Over-Time geschlagen geben. Dabei führte das Team zwischenzeitlich mit 2:0, bevor die Entscheidung in der 69. Minute fiel.
Die Eispiraten begannen das Spiel stark und zeigten von Anfang an, dass sie gewillt waren, die Serie für sich zu entscheiden. Benjamin Corbeil brachte die Westsachsen in der 8. Minute mit 1:0 in Führung, nachdem er eine gute Vorlage von Adam McCormick verwerten konnte. Kurz vor der ersten Pause gelang Philipp Kuhnekath sogar das 2:0 (17. Minute), als er eine freie Scheibe verwertete.
Doch die Füchse antworteten prompt. Innerhalb von wenigen Sekunden erzielten sie zwei Tore: Adam Brady (18. Minute) und Clarke Breitkreutz (19. Minute) glichen die Partie aus und neutralisierten die Eispiraten-Führung.
Das zweite Drittel war geprägt von intensiven Zweikämpfen und Chancen auf beiden Seiten. Während die Lausitzer Füchse Druck ausübten und Kevin Reich mehrfach testen konnten, setzten die Eispiraten einige gefährliche Nadelstiche. Corey Mackin scheiterte mit einem Schuss am Füchse-Goalie Anthony Morrone, während Greg Kreutzer kurz vor Ende des Drittels den Pfosten traf.
Das Überzahlspiel der Eispiraten zeigte viel Druck, jedoch gelang es nicht, die Scheibe im Tor unterzubringen.
Im letzten Drittel des Spiels sahen die Eispiraten mehrere gute Möglichkeiten, um erneut in Führung zu gehen. Ein Pass zu Dylan Wruck wurde im letzten Moment abgefangen, und auch Adam McCormick scheiterte frei vor dem Tor. Diese vergebenen Chancen führten dazu, dass das erste Pre-Playoff-Spiel in die Verlängerung ging.
In der Overtime übernahmen die Lausitzer Füchse die Kontrolle und erarbeiteten sich gefährliche Chancen. Schließlich fiel in der 69. Minute die Entscheidung durch einen Schlagschuss von Kyle Havlena, dessen Schuss die Sicht von Kevin Reich versperrte und im oberen Eck landete.
Trotz der Niederlage haben die Eispiraten am Freitag, den 13. März 2026, (19:30 Uhr) die Möglichkeit zur Revanche. Im heimischen Sahnpark möchten sie vor mehr als 5.000 Zuschauern den Ausgleich in der „Best-of-three“-Serie herstellen.
Zuschauer: 2.975
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