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Stadt Atenburg dankt verdientem Historiker | Sie dankten Dr. Marc Bartuschka: Oberbürgermeister André Neumann (links) und der Vorsitzende der Arbeitsgruppe „Erinnerungskultur in der Stadt Altenburg“, Dr. Nikolaus Dorsch (rechts).

Sie dankten Dr. Marc Bartuschka: Oberbürgermeister André Neumann (links) und der Vorsitzende der Arbeitsgruppe „Erinnerungskultur in der Stadt Altenburg“, Dr. Nikolaus Dorsch (rechts). (Foto: C. Bettels)

Stadt Atenburg dankt verdientem Historiker

Zeitgeschehen
17.03.2023, 09:42 Uhr
Von: Stadtverwaltung Altenburg
Er hat große Verdienste um die Erforschung des düstersten Kapitels der Stadtgeschichte: Dr. Marc Bartuschka. 

Der Jenaer Historiker war vom 1. Dezember 2013 bis zum 31. Dezember 2022 für die Stadt tätig, um Material über das KZ-Außenlager, zivile Zwangsarbeit sowie den Einsatz von Kriegsgefangenen in Altenburg während der NS-Diktatur zu sammeln. Der Wissenschaftler begleitete die 2015 durch Stadtratsbeschluss ins Leben gerufene Arbeitsgruppe „Erinnerungskultur in der Stadt Altenburg“.

In der jüngsten Stadtratssitzung legte Dr. Bartuschka seinen Abschlussbericht vor. Der Historiker beschrieb dabei, dass man mit einigem Stolz sagen könne, dass die Stadt Altenburg inzwischen über eine so dichte Materialsammlung zum Thema Zwangs- und Sklavenarbeit während des Zweiten Weltkriegs verfüge wie kaum eine zweite Stadt Thüringens und vielfach auch darüber hinaus.

Nach seinem Vortrag erhielt Dr. Bartuschka viel Applaus und aufrichtige Dankesworte für die geleistete Arbeit durch Altenburgs Oberbürgermeister André Neumann und stellvertretend für die Arbeitsgruppe durch deren Vorsitzenden Dr. Nikolaus Dorsch. Gelobt wurden seine hohe Fachkunde und sein großes Engagement, insbesondere bei der Quellenforschung und 
-auswertung. Anerkennung erntete der Historiker überdies für seine öffentlichen Vorträge und für seine Bereitschaft, sein Wissen auf thematischen Stadtrundgängen weiterzugeben.

Der Aufbau eines Datenbestands, der wissenschaftlich gesicherte Fakten zur NS-Zeit in Altenburg enthält, ist zwar abgeschlossen, dennoch gaben die Mitglieder der Arbeitsgruppe Erinnerungskultur ihrer Hoffnung Ausdruck, bei weiteren Vorhaben zur Vermittlung des gewonnenen Wissens auf die Expertise und Unterstützung von Dr. Bartuschka zurückgreifen zu können. 

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