Im vergangenen Jahr wurde im Altenburger Schlosspark eine umfassende Kontrolle der insgesamt 1.413 Bäume durchgeführt. Auf Grundlage der dabei gewonnenen Erkenntnisse wurde ein Maßnahmenkatalog erarbeitet, nach dem nun die erforderlichen Pflegearbeiten umgesetzt werden. Entsprechend ihrer Dringlichkeit erfolgen die Arbeiten in drei Etappen, wobei die Verkehrssicherung oberste Priorität hat. Mit Beginn der Arbeiten am 22. Juli 2026 ist daher mit Behinderungen in den Bereichen der Wege durch den Schlossgarten zwischen dem Lindenau-Museum an der Gabelentzstraße und dem Herzoglichen Marstall zu rechnen.
Im Rahmen der ersten Arbeitsetappe werden an 54 Bäumen Maßnahmen durchgeführt. Diese umfassen die Kronenpflege und die Beseitigung von Totholz, den Einbau von Kronensicherungen, Rückschnittmaßnahmen sowie der Inaugenscheinnahme der Bäume. In Einzelfällen sind aufgrund eines Befalls mit der Rußrindenkrankheit auch Baumfällungen erforderlich. Entsprechende Neupflanzungen erfolgen nach Rücksprache mit der Denkmalpflege und dem Abgleich mit der Gartendenkmalpflegerischen Zielstellung. Aufgrund des Einsatzes größerer technischer Geräte kann es im Zeitraum von 8 bis 17 Uhr zu einem erhöhten Lärmpegel kommen.
Die Baumpflegearbeiten im Schlosspark werden in enger Abstimmung mit der Unteren Denkmalschutzbehörde der Stadt Altenburg, dem Thüringer Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie sowie der Unteren Naturschutzbehörde des Landratsamtes Altenburger Land durchgeführt.
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