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Weihnachtskrippenschau „Weihnachten und Meer“ auf Burg Posterstein | Christina Göldner mit ihrer farbigen Glaskrippe aus Venedig

Christina Göldner mit ihrer farbigen Glaskrippe aus Venedig (Foto: Museum Burg Posterstein)

Weihnachtskrippenschau „Weihnachten und Meer“ auf Burg Posterstein

Kunst, Kultur & Freizeit
24.11.2023, 13:45 Uhr
Von: Museum Burg Posterstein
Am 1. Advent, 3. Dezember 2023, 15 Uhr, eröffnet das Museum Burg Posterstein die Kabinett- Ausstellung „Weihnachten und Meer“.

Zur Eröffnung gibt Museumsmitarbeiterin Franziska Huberty kurze Einblicke in weihnachtliche Traditionen aus Ländern, die am Meer liegen.

Gern können Sie vorab im Museum vorbeikommen, um Fotos vom Ausstellungsaufbau zu machen. Am Dienstag, 28. November 2023, 11 Uhr, wird auch die Krippensammlerin Christina Göldner vor Ort sein.
 

3. Dezember bis 7. Januar 2024

Weihnachten und Meer – Weihnachtskrippen aus Ländern am Meer

Jedes Jahr im Advent zeigt das Museum Burg Posterstein eine Auswahl aus seiner umfangreichen Weihnachtskrippensammlung. Dieses Jahr sind Krippen aus Ländern, die am Meer liegen, zu sehen – von Peru über Deutschland bis Italien.
 

Gast-Krippen aus privater Sammlung

Als Teil der diesjährigen Ausstellung stellt die private Krippensammlerin Christina Göldner aus Rehmsdorf bei Zeitz eine Auswahl ihrer schönsten Weihnachtskrippen aus am Meer gelegenen Ländern vor. Darunter befindet sich eine gläserne Krippe aus Venedig, welche die Heilige Familie in einer Gondel zeigt, eine Metallkrippe aus dem Vatikan und eine Krippe auf Achat-Gestein aus dem Kloster Assisi.

Mit vielen dieser Krippen verbindet die Sammlerin persönliche Erinnerungen. Trotzdem entschloss sie sich, einen Teil ihrer Sammlung dem Museum Burg Posterstein zu übereignen

„Diese Weihnachtskrippen aus der Sammlung von Christina Göldner fügen sich mit ihren natürlichen Materialen wunderbar in die Krippensammlung des Museums ein. Gleichzeitig ergänzen sie die Sammlung um außergewöhnliche und schöne Stücke. Dafür danken wir Christina Göldner herzlich“, so Franziska Huberty, Mitarbeiterin im Museum Burg Posterstein.  

Eine Krippe im Fass

Erstmals zu sehen sein wird in der diesjährigen Krippenschau auch eine Fasskrippe aus Neapel. Die Neapolianer waren bereits im 16. Jahrhundert für ihre kunstvollen Weihnachtskrippen berühmt, die oftmals detailreiche heimische Szenerien aus Naturmaterialien kunstvoll nachstellen. Eine solche, in ein Fass eingearbeitete, beleuchtete Weihnachtskrippe kam als Ankauf neu in der Sammlung des Museums Burg Posterstein:
 

Der Sylter Jöölboom

Insgesamt drei norddeutsche Weihnachtsgestelle befinden sich in der Sammlung des Museums Burg Posterstein und sie stellen jedes Jahr einen Blickfang in der Ausstellung dar. Der „Sölring Jöölboom“ und der friesische Jöölboom entstanden in der Zeit, als Nadelbäume auf den friesischen Inseln noch unbekannt waren. Das Weihnachtsgestell stand am Fenster der niedrigen Friesenhäuser und wies so, als Zeichen der Gastfreundschaft, Fremden und Einheimischen den Weg.

Fasskrippe aus Neapel aus der Sammlung des Museums Burg Posterstein (Foto: Museum Burg Posterstein)

Der Bogen versinnbildlicht den kürzesten Jahresbogen, den die Sonne zur Zeit des Mittwinters durchläuft. Gestell und Immergrün bilden den Lebensbaum, in dessen Rund Salzteiggebäck figurenhaft Formen alter Symbolik verdeutlicht. Am Fuß befinden sich Adam und Eva unter dem Baum der Erkenntnis.
 

Digitale Weihnachtskrippen-Ausstellung

Bereits von zu Hause aus können Sie in unserer digitalen Weihnachtskrippen-Ausstellung einen Blick in die Krippensammlung des Museums werfen. Die Online-Ausstellung wird kontinuierlich erweitert.

Schon im vergangenen Jahr fragte das Museum sein Publikum: „Welche Weihnachtstraditionen pflegen Sie?“ Die fast vierzig Antworten kann man in der digitalen Weihnachtskrippen-Ausstellung nachlesen und auch am Bildschirm in der neuen Sonderschau.

Die digitale Weihnachtskrippenausstellung des Museums Burg Posterstein wird kontinuierlich erweitert.
 

Vorschau:

17. Dezember 2023, 11 bis 17 Uhr

Advent im Salon – Märchenhaftes für die ganze Familie

„Advent im Salon” ist ein Adventsnachmittag fernab des Weihnachtsmarkttrubels. Mit Musik, Literatur und Unterhaltung lebt der Geist der Salons um 1800 auf.

In stimmungsvolle Atmosphäre getaucht, ist die Burg Posterstein gefüllt mit geschmackvollen Kleinigkeiten, Märchen, Unterhaltung und Leckereien aus Küche und Backstube. Beim gemeinsamen Basteln kommt man ins Gespräch und kann bei ausgewählten Händlern auch besondere Weihnachtsgeschenke erwerben.

Die Kabinett-Ausstellung “Weihnachten und Meer” ist ebenfalls geöffnet. Sie zeigt eine Auswahl der umfangreichen Weihnachtskrippensammlung des Museums Burg Posterstein. In diesem Jahr sind Krippen aus Ländern, die am Meer liegen, zu sehen.

Advent im Salon fand 2018 und 2019 zuletzt statt und musste wegen der Pandemie pausieren.

Der Eintritt ist an diesem Tag frei – um eine Spende für den Wiederaufbau des Nordflügels wird gebeten.
 

Wie feierte man Weihnachten im Salon?

In Folge 7 unseres Podcasts LeseZEIT auf Burg Posterstein nehmen wir Sie mit in den Berliner Salon der Herzogin von Kurland. Anhand von Gustav Partheys Jugenderinnerungen reisen wir ins Jahr 1806 in die stimmungsvollen Räume des kurländischen Palais Unter den Linden.
 

Winter-Öffnungszeiten

Von 1. November bis 28. Februar: Winteröffnungszeiten

Dienstag bis Freitag: 10 bis 16 Uhr

Samstag, Sonntag, Feiertag: 10 bis 17 Uhr

Montag: geschlossen

 

Unsere Öffnungszeiten an Weihnachten und Neujahr:

24. Dezember, 31. Dezember, 1. Januar: geschlossen

25. Dezember: 13 bis 17 Uhr

26. Dezember: 10 bis 17 Uhr 

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