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Louise Seidler und ihre Verbindung nach Altenburg | Louise Seidler, Porträt Bernhard August von Lindenau, 1811

Louise Seidler, Porträt Bernhard August von Lindenau, 1811 (Foto: punctum/Bertram Kober)

Louise Seidler und ihre Verbindung nach Altenburg

Kunst, Kultur & Freizeit
23.05.2024, 11:54 Uhr
Von: Steven Ritter, Altenburger Museen
Kaffeekränzchen im Residenzschloss Altenburg

Beim nächsten Kaffeekränzchen im Residenzschloss Altenburg dreht sich alles um die Künstlerin Louise Seidler: Am 30. & 31. Mai 2024, jeweils um 14 Uhr, berichtet Marco Karthe, persönlicher Referent des Direktors der Altenburger Museen, vom Leben der Malerin und ihren Verbindungen nach Altenburg. Im Fokus stehen dabei vor allem Begegnungen mit zwei berühmten Altenburgern. Beim anschließenden Kaffeetrinken besteht die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Louise Seidler (1786–1866) war Malerin am Hofe des Großherzogs in Weimar und eine enge Vertraute Goethes. Sie verbrachte ihre Kindheit in Jena, lernte Zeichnen und Musizieren und erhielt später in Gotha bei dem Bildhauer Friedrich Wilhelm Eugen Döll den ersten Zeichenunterricht. Nach einem Aufenthalt in Dresden beschloss sie, Malerin zu werden und erhielt ihre Ausbildung bei Christian Leberecht Vogel und Gerhard Kügelgen in Dresden. Später entwickelte sie sich zur gefeierten Kopistin und Porträtistin und wurde in Weimar zur Kustodin der Großherzoglichen Kunstsammlungen ernannt.

Im Winter des Jahres 1811 hielt sich die junge Malerin auf Einladung von Herzog August von Sachsen-Gotha-Altenburg in Gotha auf. Der kunstsinnige Regent lud öfters Künstler an den Hof, um von ihnen porträtiert zu werden. Offenbar traf Louise Seidler dabei auch auf den umtriebigen Minister Bernhard August von Lindenau und malte das noch heute in den Sammlungen des Lindenau-Museums Altenburg vorhandene Porträt des Museumsgründers.

Kurz bevor Louise Seidler 1817 ihr Studium in München begann, reiste sie noch einmal nach Weimar, Gotha und Altenburg. Sie traf nicht nur wiederholt auf Herzog August von Sachsen-Gotha-Altenburg, sondern auch auf Hans Wilhelm von Thümmel, für dessen Auftrag sie im April nach Altenburg aufbrach und eindrücklich über ihren Besuch bei Herrn von Thümmel berichtete.

 

Die Veranstaltung im Überblick:

Donnerstag, 30. Mai 2024 & Freitag, 31. Mai 2024, jeweils 14 Uhr
Kaffeekränzchen: Louise Seidler und ihre Verbindungen nach Altenburg

mit Marco Karthe, persönlicher Referent des Direktors der Altenburger Museen
im Bachsaal des Residenzschlosses Altenburg

Teilnahme: 8 EUR p. P.
Die Karten sind im Vorverkauf ab Dienstag, dem 28. Mai 2024, 11 Uhr, an der Kasse des Schloss- und Spielkartenmuseums erhältlich. Restkarten können ab 11.30 Uhr unter 03447/512717 nachgefragt werden.

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