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Kunstwerke aus dem Lindenau-Museum auch 2025 international unterwegs | Ausstellungsansichten: Beato Angelico, Ausstellungsansicht, Palazzo Strozzi e Museo di San Marco, Florenz, 2025

Ausstellungsansichten: Beato Angelico, Ausstellungsansicht, Palazzo Strozzi e Museo di San Marco, Florenz, 2025 (Foto: Ela Bialkowska, OKNO Studio)

Kunstwerke aus dem Lindenau-Museum auch 2025 international unterwegs

Kunst, Kultur & Freizeit
05.01.2026, 11:08 Uhr
Von: Steven Ritter, Altenburger Museen
Auch in diesem Jahr waren Kunstwerke aus dem Lindenau-Museum Altenburg als Leihgaben gefragt.

Neben zahlreichen Standorten in Deutschland hat es die Exponate auch an renommierte Häuser in Italien und Großbritannien verschlagen.

Bereits 2024 entsandte das Lindenau-Museum zwei berühmte italienische Tafelmalereien von Pietro Lorenzetti in das Metropolitan Museum in New York, wo sie Teil der Ausstellung „Siena: The Rise of Painting, 1300–1350“ (Siena: Die Geburt der Malerei, 1300–1350) wurden. Im Frühjahr 2025 reisten die beiden Gemälde dann weiter zur zweiten Station der Schau, in die National Gallery in London, wo sie von März bis Juni besichtigt werden konnten. Damit haben die beiden Tafeln des Lindenau-Museums innerhalb weniger Monate zwei der größten Kunstmuseen der Welt besucht.  Nicht zuletzt dank der zahlreichen, wertvollen Leihgaben wurde „Siena: The Rise of Painting“ mit dem Apollo-Award 2025 für die beste Ausstellung ausgezeichnet.

Ebenfalls aus der Sammlung italienischer Tafelmalereien wurden vier Werke Fra Angelicos in den Palazzo Strozzi nach Florenz ausgeliehen. In der Ausstellung „Angelico“ sind noch bis Januar 2026 die „Feuerprobe des Hl. Franziskus vor dem Sultan“ sowie drei Altartafeln des Künstlers, die ursprünglich ebenfalls aus Florenz stammen, zu sehen.

Mit Conrad Felixmüllers Porträt von Raoul Hausmann befindet sich gegenwärtig auch eines der bekanntesten Werke des Hauses aus der Zeit der Klassischen Moderne auf Reisen: Bis März 2026 kann das Gemälde aus dem Lindenau-Museum zusammen mit rund 200 weiteren Werken in der Ausstellung „Raoul Hausmann – Vision. Provokation. Dada.“ besichtigt werden. Ebenfalls aus der Klassischen Moderne stammt Wilhelm Lachnits „Schwangeres Proletariermädchen“ aus dem Museumsbestand. Bereits in den vergangenen Jahren war es vermehrt Teil des (internationalen) Leihverkehrs. Im Rahmen der Ausstellung „Schöne neue Arbeitswelt. 1890–1940“ wird es noch bis April 2026 im LVR-Landesmuseum in Bonn gezeigt.

Als Teil der Ausstellung „Bernhard Heisig und Breslau“ im Kunstforum Ostdeutsche Galerie wurde mit dem Bildnis „Meine Mutter“ zudem ein wichtiges Werk des bedeutenden Repräsentanten ostdeutscher Kunst ausgeliehen. Von Mai bis September wurde es der Öffentlichkeit in Regensburg vorgestellt.

Doch nicht nur Gemälde haben im Jahr 2025 den Weg in andere Häuser gefunden, auch die Architekturmodelle des Lindenau-Museums erfreuten sich reger Nachfrage. In einer Kooperation mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena befindet sich eine Vielzahl an Exponaten in der Saalestadt (Ausstellungsorte: Universitätshauptgebäude, Archäologisches Institut, Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek). Zuvor, von April bis Oktober, konnte das Altenburger Korkmodell des Kolosseums im Museum August Kestner in Hannover besichtigt werden.

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