Schmölln. Die Volkshochschule Schmölln lädt am Donnerstag, dem 19. März, 19 Uhr, zur nächsten Vorstellung in der Reihe „VHS-Kino: der politische Film“ ein. Gezeigt wird der aktuelle Spielfilm „Lolita lesen in Teheran“.
Im postrevolutionären Teheran der 1990er-Jahre wagt die Literaturprofessorin Azar Nafisi einen stillen Akt des Widerstands: In ihrer Wohnung versammelt sie heimlich sechs ihrer Studentinnen zu einem privaten Lesekreis. Gemeinsam tauchen sie in die verbotenen Werke der westlichen Literatur ein – von Vladimir Nabokov über F. Scott Fitzgerald und Henry James bis hin zu Jane Austen. Inmitten politischer Repression und religiöser Kontrolle wird das Lesen zu einem Akt der Selbstermächtigung, der die Frauen zum Reflektieren über Freiheit, Liebe und Identität inspiriert.
Mit „Lolita lesen in Teheran“ erzählt Regisseur Eran Riklis die wahre Geschichte von Azar Nafisi – basierend auf ihrem gleichnamigen internationalen Bestseller. Entstanden ist ein zutiefst bewegendes Drama über Mut, Hoffnung und die stille Kraft der Worte. In poetischen Bildern und getragen von einem herausragenden Ensemble um Golshifteh Farahani und Zar Amir zeigt der Film eindrucksvoll, wie Literatur selbst in den dunkelsten Zeiten Räume innerer Freiheit schaffen kann.
Nach einer kurzen thematischen Einführung wird der Film vorgeführt. Anschließend besteht die Möglichkeit zur gemeinsamen Diskussion. Für Getränke und kleine Snacks ist gesorgt. Der Eintritt ist frei. Die Volkshochschule empfiehlt jedoch eine telefonische Platzreservierung unter 034491 27589 oder online unter www.vhs-altenburgerland.de.
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