Mit der Präsentation „Bitte nicht füttern!“ zeigt das Lindenau-Museum im Klinikum Altenburger Land eine Auswahl an Arbeiten aus der Sammlung, die sich speziell mit Tieren auseinandersetzen. Da Tiere und Menschen seit Jahrtausenden zusammenleben, sind sie auch zu einem beliebten Sujet in der Bildenden Kunst geworden. So tauchen sie dort als Begleiter und Beschützer, Haustiere oder Nutztiere auf. In den kommenden Monaten werden im Klinikum Altenburger Land Fotografien von Tierdarstellungen gezeigt, die auf unterschiedlichste Sammlungsbestände zurückgehen. Neben Abbildungen einzelner Plastiken kann so auch ein Blick auf Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafiken geworfen werden. Unter den abgebildeten Werken befinden sich unter anderem Arbeiten von Peter August Böckstiegel, Paul Eliasberg und Fritz von Uhde. Darüber hinaus sind auch regionale Kunstschaffende wie Alfred Ahner und Erich Dietz in der Präsentation vertreten.
Dass das Lindenau-Museum Altenburg seine Sammlung im Klinikum Altenburger Land präsentiert, hat mittlerweile Tradition: Bereits seit vielen Jahren sind beide Einrichtungen Kooperationspartner. In den vergangenen Präsentationen wurden unter anderem Sammlungshighlights, Comics oder Zirkusdarstellungen im Foyer des Klinikums gezeigt. Sie sorgen für eine optische Abwechslung und laden zum Innehalten ein.
Für das Lindenau-Museum ergibt sich damit zugleich die Gelegenheit, trotz der aufgrund der gegenwärtigen Sanierung des Stammhauses reduzierten Ausstellungsfläche Einblicke in die umfangreiche Sammlung des Hauses zu ermöglichen. Für alle Kunstliebhaberinnen und Kunstliebhaber, die einen Blick auf originale Werke aus den Beständen des Lindenau-Museums werfen möchten, bietet sich ein Besuch des Interims in der Kunstgasse 1 mit der kleinen Dauerausstellung und dem Schaudepot an. Sonderausstellungen können im Prinzenpalais des Residenzschlosses besichtigt werden.
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