Burg Posterstein startet mit einer neuen Weihnachtsausstellung, einem Familientag im Advent und verkürzten Winteröffnungszeiten in die festliche Saison. Zuvor endet am 15. November die Ausstellung über die Künstlerin Luise Neupert.
Auf Burg Posterstein stehen in den kommenden Wochen mehrere Veranstaltungen und Ausstellungen auf dem Programm. Noch bis zum 15. November 2026 ist dort die Ausstellung „Mehr als Schwarz und Weiß: Nackte Nymphen und scharfe Schnitte“ zu sehen. Am ersten Advent, dem 29. November, eröffnet die Weihnachtsausstellung „Alle Jahre wieder! – Weihnachtskrippen“. Der Familientag „Advent im Salon“ folgt am Sonntag, 13. Dezember.
Die Ausstellung „Mehr als Schwarz und Weiß: Nackte Nymphen und scharfe Schnitte“ gibt Einblicke in Leben und Werk der Schmöllner Künstlerin Luise Neupert. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre Scherenschnitte mit märchenhaften Szenen und Figuren. Ihr künstlerisches Schaffen umfasste außerdem Gebrauchsgrafik, Illustration, Textildesign und Keramik.
Neupert, geborene Keil, wurde am 14. September 1926 in Chemnitz geboren und starb am 31. Juli 2009 in Schmölln. Nach einer Ausbildung zur Kindergärtnerin studierte sie ab 1945 an der Kunstgewerbeschule Leipzig und ab 1948 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, unter anderem bei Elisabeth Voigt. Gemeinsam mit ihrem Mann Hans Neupert gestaltete sie in der DDR Messeauftritte großer Unternehmen. Daneben widmete sie sich der bildenden Kunst. Ihre Scherenschnitte wurden in Museen gesammelt und vielfach veröffentlicht.
Am ersten Advent eröffnet die Ausstellung „Alle Jahre wieder! – Weihnachtskrippen“. Bis zum 10. Januar 2027 zeigt das Museum eine Auswahl aus seiner Krippensammlung. In diesem Jahr sollen persönliche Lieblingsstücke von Krippensammlern und Museumsbesucherinnen besonders hervorgehoben werden.
Wer eine Lieblingskrippe aus der eigenen Sammlung oder aus dem Bestand des Museums vorstellen möchte, kann sich bis zum 15. November beim Museumsteam melden. Gesucht werden persönliche Erinnerungen, die mit einem besonderen weihnachtlichen Schmuckstück verbunden sind. Die Zahl der Beiträge ist durch den Platz im Ausstellungsraum begrenzt.
Die Sammlung der Burg umfasst weit über 500 Krippen. Sie ist durch Schenkungen aus Privatsammlungen und eigene Ankäufe entstanden und wird kontinuierlich erweitert. Auch online lässt sich ein Teil davon in der digitalen Weihnachtskrippen-Ausstellung entdecken.
Am Sonntag, 13. Dezember, lädt Burg Posterstein von 11 bis 17 Uhr zum „Advent im Salon“ ein. Der Weihnachtstag für die ganze Familie verbindet Musik, Literatur und Unterhaltung mit Gebäck und Heißgetränken. Auf dem Programm stehen außerdem Märchen und gemeinsames Weihnachtsbasteln.
Der historische Gerichtsraum wird zum weihnachtlichen Salon. Dort gibt es zu jeder vollen Stunde einen Programmpunkt. Vorgesehen sind unter anderem Salonmusik am Piano mit Matthias von Hintzenstern, gemeinsames Weihnachtsliedersingen, eine kleine Quizshow und Märchen auf Rollfilmen, die mit einem Diaprojektor auf eine Leinwand geworfen werden.
Vom 1. November 2026 bis zum 28. Februar 2027 gelten auf Burg Posterstein verkürzte Öffnungszeiten unter der Woche:
Zwischen Weihnachten und Neujahr ist die Burg am ersten Weihnachtsfeiertag von 13 bis 17 Uhr und am zweiten Weihnachtsfeiertag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. An Heiligabend, Silvester und Neujahr bleibt sie geschlossen.
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