Der Landtagsabgeordnete Christoph Zippel begrüßt den Beschluss des Deutscher Bundestag, den Wolf künftig in das Jagdrecht aufzunehmen. Aus Sicht der CDU-Landtagsfraktion ist dies ein wichtiger Schritt, um den Umgang mit sogenannten Problemwölfen rechtssicherer zu gestalten und Weidetierhalter besser zu schützen.
„Der Beschluss aus Berlin schafft mehr Handlungssicherheit für die Länder und setzt ein wichtiges Signal für unsere Weidetierhalter. Gerade im ländlichen Raum leisten sie einen unverzichtbaren Beitrag für Landschaftspflege, regionale Lebensmittelproduktion und den Erhalt unserer Kulturlandschaft. Diese Arbeit darf nicht durch zunehmende Wolfsrisse gefährdet werden“, erklärt Zippel.
„Auch im Altenburger Land ist das Thema für viele Tierhalter von großer Bedeutung. Schäfer, Landwirte und Tierhalter leisten hier einen wichtigen Beitrag zur Pflege unserer Kulturlandschaft. Deshalb ist es richtig, dass Politik und Behörden künftig schneller handeln können, wenn Nutztiere gerissen werden. Die Menschen im ländlichen Raum erwarten zu Recht praktikable Lösungen und klare Regeln im Umgang mit dem Wolf.“
Mit der Neuregelung sollen die Länder künftig leichter eingreifen können, wenn Wölfe wiederholt Weidetiere reißen oder Schutzmaßnahmen überwinden. In Regionen mit stabilem Wolfsbestand können außerdem Jagdzeiten festgelegt werden. Gleichzeitig bleibt der Artenschutz grundsätzlich bestehen. Zippel: „Der Wolf steht weiterhin unter Schutz. Aber der Bundestag hat deutlich gemacht, dass erfolgreicher Artenschutz auch aktives Management erfordert. Wenn Wölfe Zäune überwinden und Nutztiere reißen, müssen die Behörden künftig schneller und rechtssicher handeln können.“
Kommentare