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pro Altenburg fordert: Kulturbetriebe strategisch mit „Yosephinum“ verknüpfen | pro Altenburg

pro Altenburg (Foto: Ronny Franke)

pro Altenburg fordert: Kulturbetriebe strategisch mit „Yosephinum“ verknüpfen

Politik
28.04.2026, 13:14 Uhr
Von: Peter Müller, Fraktionsvorsitzender
Fraktion fordert integrierte Strategie zur Verknüpfung von „Yosephinum“ und Altenburger Kulturbetrieben, um Personalmangel, eingeschränkte Öffnungszeiten und sinkende Attraktivität zu begegnen.

Die jüngst beantwortete Anfrage unserer Fraktion zur Situation der Altenburger Kulturbetriebe offenbart deutliche strukturelle Probleme: Personalmangel, eingeschränkte Öffnungszeiten und überalterte Ausstellungen bremsen die Entwicklung zentraler Einrichtungen am Schlossberg.

Zwar steigen die Besucherzahlen nach der Corona-Pandemie wieder an (2023: 302 Teilnehmende an Führungen, 2024: 646, 2025: 998), dennoch bleibt das Niveau deutlich hinter den Jahren vor 2019 zurück. Gleichzeitig zeigt sich, dass wichtige Angebote – wie das Panorama im Flaschenturm – nur noch eingeschränkt zugänglich sind.

Parallel dazu investiert die Stadt in die neue Spieleerlebniswelt „Yosephinum“, für die jährlich rund 86.000 Besucher prognostiziert werden. Auch hier ist bereits absehbar, dass ein wirtschaftlicher Betrieb dauerhaft nur mit Zuschüssen möglich sein wird.

Für uns ist klar: Diese Entwicklungen dürfen nicht nebeneinanderher laufen.

Wir haben daher eine weitere Anfrage an die Stadtverwaltung gerichtet. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die neue Erlebniswelt künftig strategisch mit den bestehenden Kulturbetrieben verknüpft werden kann – etwa durch gemeinsame Vermarktung, Kombitickets oder gezielte Besucherlenkung. 
Gerade vor dem Hintergrund der geplanten Überführung der Museen in einen Zweckverband mit dem Landkreis ist es entscheidend, jetzt eine integrierte Gesamtstrategie zu entwickeln. Ziel muss sein, Besucherströme zu bündeln, Synergien zu nutzen und die Attraktivität der gesamten Kulturlandschaft nachhaltig zu stärken.

Die bisher vorliegenden Zahlen zeigen deutlich: 
Ohne ein abgestimmtes Konzept besteht die Gefahr, dass sich die bestehenden Probleme weiter verfestigen.

Wir werden diesen Prozess weiterhin kritisch begleiten und uns dafür einsetzen, dass die kulturelle Entwicklung Altenburgs strategisch, wirtschaftlich und zukunftsfähig gestaltet wird.

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