Der generationsübergreifende Fachbeirat JuSeFa (Jugend, Senioren und Familie) hat sich am Donnerstag turnusgemäß neu konstituiert und ein dreiköpfiges Präsidium gewählt. Dem Gremium für Bürgerbeteiligung gehören derzeit 26 Mitglieder an; einige sind neu hinzugekommen. Das Präsidium bilden Lisa Josephine Burigk, Franziska Wittig und Lea Bienefeld — Burigk wurde erneut zur Vorsitzenden gewählt.
JuSeFa repräsentiert die Altenburger Bürgerschaft und vereint Vertreterinnen und Vertreter aus Schulen, Kitas, Seniorenarbeit, Migrantenvertretung, Wirtschaft, Inklusion sowie der LGBTQ-Community. Außerdem gehören qua Amt die Vorsitzende des Sozial- und Kulturausschusses des Stadtrats und der Oberbürgermeister dem Beirat an. Die Amtszeit der Mitglieder beträgt drei Jahre. Für die Teilnahme an öffentlichen Sitzungen, die terminlich an den Stadtrat angelehnt sind, wird eine Aufwandsentschädigung von 15 Euro pro Sitzung gezahlt.
Besonders attraktiv ist das jährliche Einwohnerbudget von 25.000 Euro: JuSeFa fungiert damit als eine Art Bürgerhaushalt und weist Mittel nach einem öffentlichen Diskussionsprozess Projekten zu, die auf einer Prioritätenliste landen. In der ersten Wahlperiode konnten bereits zahlreiche Projekte realisiert werden. Für 2026 sind aktuell weitere Vorhaben in Umsetzung, darunter Stationen für Fahrradreparaturkoffer, ein Bücherrückgabeautomat für die Bibliothek, ein Workshop für inklusive Kleidung und Stadtführungen für Kinder.
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