Endspurt bei der Petition „Bäder in Not“ - ABG-Net.de
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Endspurt bei der Petition „Bäder in Not“

Pressemitteilungen
20.02.2026, 10:22 Uhr
Von: Maja Persch, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Stadt Schmölln
Jetzt für den Erhalt der Thüringer Hallenbäder unterschreiben

Schmölln – Die Initiative „Bäder in Not“ setzt sich für den Erhalt der Thüringer Hallenbäder ein und hat eine landesweite Petition ins Leben gerufen. Bürgerinnen und Bürger in Schmölln können noch bis zum 26. Februar 2026 ihre Unterschrift leisten. Ein zusätzlicher Aktionstag am 25. Februar soll auf das Anliegen aufmerksam machen.

Bedeutung der Hallenbäder

Die Thüringer Hallenbäder spielen eine entscheidende Rolle im Rahmen der Daseinsvorsorge. Jährlich erlernen rund 40.000 Kinder das Schwimmen, und es gibt zahlreiche Angebote für Vereins- und Rehasport. Insgesamt verzeichnen die Hallenbäder fast fünf Millionen Besuche pro Jahr, was sowohl die Lebensqualität als auch die Wirtschaftskraft in den Regionen stärkt.

Kritische Situation

Die Petition kritisiert die unzureichenden Maßnahmen der Landesregierung zum Erhalt der Bäderlandschaft. Trotz der Zusagen im Koalitionsvertrag von CDU, BSW und SPD drohe dieses Versprechen gebrochen zu werden. Die Initiative fordert daher:

  • Einhaltung der Unterstützung für kommunale Hallenbäder gemäß Koalitionsvertrag
  • Bereitstellung von 30 Millionen Euro im Doppelhaushalt 2026/2027
  • Sofortige Gespräche mit Koalitionsfraktionen zu Sicherungsmaßnahmen
  • Benennung eines Bäderbeauftragten auf Staatssekretärsebene
  • Fertigstellung der Thüringer Bäderkonzeption 2040 bis Ende 2026

Aufruf zur Unterstützung

Die über 30 Thüringer Hallenbäder betonen, dass sie keine „Verlustbringer“ sind, sondern geförderte Einrichtungen der Daseinsvorsorge. Ihre Betreiber haben viel in Sanierungen und Kostensenkungen investiert. Trotzdem können die Bäder strukturell keine Gewinne erwirtschaften; ihr Auftrag liegt in der Gesundheitsförderung und gesellschaftlichen Teilhabe.

Unterschriftenlisten liegen in Schmölln an folgenden Orten aus:

  • Kassenbereich des Freizeitbades Tatami
  • Bürgerservice
  • Einwohnermeldeamt
  • Stadt- und Regionalbibliothek

Bürgermeister Sven Schrade ermutigt alle, die Initiative zu unterstützen: „Jede Unterschrift zählt, um die Zukunft dieser wichtigen Einrichtungen zu sichern.

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